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Corona-Lockdown: Gesundheitliche Schäden höher als der Nutzen

Written by Jürgen Fischer. Posted in Verantwortung, Werte

„Die Corona-Krise und damit einhergehende Beschränkungen werden im ersten Pandemiejahr UN-Schätzungen zufolge zum Hungertod von mehr als 10.000 Kindern pro Monat führen.“ Laut UNICEF „könnten bis Ende des Jahres zusätzlich 6,7 Millionen Mädchen und Jungen unter fünf Jahren von akuter Mangelernährung betroffen sein.“ (siehe beispielsweise taz.de hier)

Allein in Deutschland wurden wegen der Coronakrise schon bis Mitte des letzten Jahres circa 50.000 Krebsoperationen verschoben – mit fatalen Folgen. Es ist nicht klar, wie viele Sterbefälle dies im letzten Jahr alleine in Deutschland zur Folge hatte. Eine Studie der Universität Birmingham zufolge sprechen wir weltweit über zig Millionen verschobene Operationen, die „zu einer Reihe von vermeidbaren Todesfällen führen“ (siehe Ärztezeitung vom 19.05.2020).

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielen negativen Folgen der Beschränkungen im Zuge der Corona-Krise, die die Hypothese zulassen, dass der angerichtete Schaden den bislang nicht quantifizierten Nutzen bei Weitem übersteigt. Die hier aufgeführten Zahlen stammen aus dem Mai des letzten Jahres, die Lage hat sich seitdem weiter verschlimmert.

„Nur“ ein halbes Jahr später weist unser Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in einem Interview darauf hin, dass eine Abwägung zwischen Lebensschutz und Kollateralschäden notwendig wäre, wobei er auf Warnungen der UNO und der Welthungerhilfe verwies, dass Millionen Menschen von Unterernährung und Hungertod bedroht sind (siehe Neue Osnabrücker Zeitung hier). Besser spät als nie oder früher spiegelverkehrt lesen.

Von: Jürgen Fischer -