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Corona – es reicht!

Written by Jürgen Fischer. Posted in Denkfehler, Irrsinn, Volksverdummung, Werte

Heiko Maas fordert: „Geimpfte sollten wieder ihre Grundrechte ausüben dürfen“, siehe Süddeutsche online am 17.01.2021 (hier). Der Söder fordert eine Impflicht für Pflegekräfte, wobei das natürlich nur die erste Stufe ist, irgendwann sollten alle dran sein. Und viele gute deutsche Staatsbürger finden das richtig. Sie vertreten die Auffassung, dass ansonsten zu viele Menschen nicht mitmachen und man insofern die Bevölkerung verpflichten muss. Aus ihrem Blickwinkel sind zu viele zu doof und sie selbst natürlich schlauer und intelligenter. Das sind dieselben, die in Sportvereinen einen Strafenkatalog aufstellen, der Strafen für jeglichen Mist beinhaltet, bspw, für nicht geputzte Schuhe. Generationen sehr guter Fußballer schleppen daher immer ein Paar gut geputzter Schuhe mit sich herum, das sie nie benutzen. Es gibt sehr viele Menschen, die zu viel Freiheiten als nicht richtig erachten, weil der Laden mit zu vielen Freiheiten nicht läuft. Zucht und Ordnung müssen sein. Manch einer nennt Herrn Söder daher auch schon „Södolf“ (vielen Dank an meinen Freund Frank aus dem tiefen Osten), wobei ich nicht weiß, ob er seine Reden vor dem Spiegel probt. Wer die Rede von (Sch-)Merz beim Bundesparteitag der CDU noch nicht gehört hat, sollte das unbedingt nachholen (bspw. hier im ZDF). „Ich werde mich fordern. Sie aber auch.“ (ab Minute 13:30 Uhr) Die Worte klingen bedrohlich und signalisieren, dass hier einer spricht, der in alten Führungstraditionen verhaftet ist.

Bevor es in Deutschland zu dunkel wird, sollte ein Blick ins Grundgesetz (siehe unter anderem hier) zur allgemeinen Erhellung beitragen. Laut Artikel 2 (2) ist die Freiheit der Person unverletzlich. Daher sind solche Forderungen, wie sie nun von Söder, Maas und weiteren Spitzenpolitikern aufgestellt werden, gesetzes- und verfassungswidrig. Laut Artikel 3 (3) unseres Grundgesetzes dürfen Menschen auch aufgrund politischer Anschauungen nicht bevorzugt oder benachteiligt werden (siehe hier). Eine weitere Konkretisierung wird im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz vorgenommen. Hier heißt es in § 1, dass „Benachteiligungen aus Gründen der … Weltanschauung … zu verhindern oder zu beseitigen“ sind. Und in § 2 (1) steht: „Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:“ … „(8) den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen.“ (siehe hier).

Minister, deren Job es ist, unsere Verfassung und unser Grundgesetz zu verteidigen, stellen sich in die Öffentlichkeit und vertreten Meinungen, die im Widerspruch zu unseren Gesetzen stehen. Was macht der Deutsche, er schaut in die USA und echauffiert sich darüber, was dort los ist. Dabei läuft es bei uns mittlerweile ähnlich und wir haben einige kleine Trumps bei uns herumlaufen.

In der aktuellen Werbekampagne der Bundesrepublik zur Corona-Impfung unter dem Motto „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“ sagt Mutti Merkel, dass das Virus unser Leben verändert hat. Richtig ist, dass die Handlungen und Einschränkungen der Regierungen unser Leben verändert haben: Freiheiten wurden in erheblichem Maße eingeschränkt, die Einschränkungen betreffen die Versammlungsfreiheit, die Religions- und Glaubensfreiheit, die Freizügigkeit und das Recht, sich frei zu bewegen, die freie Berufsausübung, die Eigentumsgarantie (Verbot, das eigene Ferienhaus zu betreten) und auch die Reisefreiheit.

Es tagt regelmäßig eine Ministerpräsidentenrunde gemeinsam mit der Bundesregierung, wobei ein solches Gremium in unserer Verfassung überhaupt nicht vorgesehen ist. Es gibt bereits verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Kultusministerkonferenz, gegen eine Ministerpräsidentenkonferenz sind sie noch weitaus mehr berechtigt. Man umgeht die parlamentarische Diskussion, wobei es regelmäßig um die Einschränkung von Grundrechten geht. Die vermeintlich rechtliche Legitimation der aktuellen Maßnahmen und des Vorgehens unserer Regierenden durch ein schnell durchgewunkenes Infektionsschutzgesetz zieht meiner Auffassung nach nicht, da die Änderung an sich bereits verfassungswidrig war. Diese Ansicht vertreten zahlreiche Experten, wie man bspw. auf „beck aktuell“ nachlesen kann (siehe hier). Legal Tribune Online (LTO), dass vom Verlag Wolters Kluwer Deutschland herausgegeben wird, schreibt zur letzten Änderung des Infektionsschutzgesetzes „Verfassungswidrig und voller handwerklicher Fehler“ (siehe hier).

Obwohl Minister Maas das natürlich alles weiß – er war mal Justizminister -, sagt er zu der von ihm vorgeschlagenen Vorzugsbehandlung von Geimpften: „Ja, das wird in einer Übergangszeit auch zu Ungleichheiten führen, aber solange es dafür einen sachlichen Grund gibt, ist das verfassungsrechtlich vertretbar.“ (siehe ebenfalls in der Süddeutschen online hier).

Nein, Herr Maas, das ist verfassungsrechtlich nicht vertretbar, sondern verfassungswidrig!

Derzeit sind nicht einmal genügend Impfdosen vorhanden, die jedoch Mindestvoraussetzung für eine Gleichbehandlung wären. Zudem gibt es rationale und faktenbasierte Gründe dafür, sich nicht impfen zu lassen. Sowohl die Wirksamkeit als auch etwaige Folgewirkungen sind noch nicht hinreichend erforscht. Es gibt zudem grundsätzliche und forschungsbasierte Bedenken, ob Impfungen überhaupt sinnvoll sind. US-amerikanische Forscher prognostizieren auf Basis von Modellrechnungen, die im Fachmagazin „Science“ veröffentlich wurden (also nicht auf Facebook oder irgendeiner vermeintlichen Verschwörungsplattform), dass das Virus langfristig ungefährlich ist und sie halten es für möglich, dass Impfungen künftig nicht notwendig sein könnten (siehe RTL.de hier). Schon in anderen Untersuchungen wurde festgestellt, dass „Kinder … häufiger schon vor der Infektion protektive Antikörper“ haben. Auch das steht nicht auf irgendeiner Propagandaseite, sondern im Ärzteblatt (siehe hier). Die Verbreitung von Viren trägt zur Widerstandfähigkeit der Menschheit bei. Wir können nicht ausschließen, dass uns das Corona-Virus vor künftigeren und noch deutlich gefährlicheren Viren schützt, weil zumindest ein Teil der Menschen Antikörper besitzt. Wir wissen nicht, inwieweit durch Impfungen ein ähnlicher Immunisierungseffekt auch nur annähernd erzielt werden kann. Aktuell wissen wir nicht einmal genau, ob uns die Impfungen überhaupt vor einer erneuten Ansteckung schützen. Trotzdem stoßen Politiker populistische Diskussionen über Vorteile für Geimpfte an.

Die Corona-Krise wird von Egoismen getrieben. Die Presse profitiert und befeuert die Krise aus allen Rohren. Fernsehsender haben tolle Einschaltquoten, die Auflagen der Printpresse und die Leserzahlen sind gestiegen, auch die Online-Medien haben Zulauf, die Werbeeinnahmen steigen. Politiker erzielen Traumwerte auf der Beliebtheitsskala, in Krisen suchen die verunsicherten Menschen „Führer“, Spahn lag zwischenzeitlich bei fast 70 Prozent Zustimmung und war der beliebteste Politiker in Deutschland. Söder erzielte Traumwerte, sogar Laschet hatte hohe Beliebtheitswerte und wie man sieht, wird man dann auch gewählt. Der öffentliche Sektor schreit ebenfalls „Hurra!“. Der Anteil derer, die am liebsten gar nicht arbeiten würden, ist hoch. Wenn schon arbeiten, dann doch wenigstens zu Hause, ohne Leistungsdruck. Die Liste derer, die persönliche Vorteile aus der Krise ziehen, ist lang und daher ziehen alle an einem Strang: „Da simmer dabei! Dat is prima!“ singen die Höhner, viva corona.

Aktuell kämpfen die hoch solidarischen Deutschen höchst egoistisch um Impfdosen. Dieser Kampf geht selbstverständlich zu Lasten anderer Staaten (siehe bspw. spiegel online vom 08.01.2021 hier). Aber es geht um unser Leben und unseren Tod, da ist das legitim, wir zuerst, germany first – das hatten wir auch schon einmal. Corona legitimiert derzeit nahezu jedes noch so asoziale und rechtswidrige Verhalten.

Lauterbach (mimimimi) fordert bei Maybrit Illner „Ein kompletter Lockdown wäre im Moment das Beste“ (siehe hier). Prof. Wieler vom „RKI tadelt (Anm. des Verfassers am 14.01.2021) Bevölkerung und fordert noch schärferen Lockdown“ (siehe t-online hier). Der Herr Professor meint, es gäbe zu viele Ausnahmen beim Lockdown und die Menschen wären viel häufiger unterwegs als im Frühjahr. Die Mobilität wäre zu hoch. Sehr geehrter Herr Prof. Wieler, ich empfinde Ihren Tadel als Unverschämtheit. Ich kenne keinen Menschen, der sich nicht an die derzeitigen Regeln hält. Der Großteil verdient ein außerordentliches Lob. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass die Verbreitung des Virus unabhängig von Ihren Maßnahmen fortschreitet. Dem Virus geht es am Popo vorbei, was Regierungen beschließen.

Zudem weist Prof. Wieler – wie alle anderen auch – natürlich auf die Mutante aus Großbritannien hin. Selbstverständlich haben wir noch ein paar weitere Mutanten gefunden, aus Südafrika, aus Brasilien und woher auch immer. Und alle sind angeblich gefährlicher, viel gefährlicher, wobei das derzeit bei genauerer Betrachtung kaum beurteilt werden kann. Aber sicherheitshalber wird die weitaus höhere Aggressivität und Verbreitungsgeschwindigkeit der Mutanten beschrien. Wie in den Filmen von Roland Emmerich wird die Welt untergehen, wenn wir das Virus nicht gestoppt bekommen. Die „Süddeutsche online“ hat dieses Schreckensszenario schon bildhaft umgesetzt, es begann mit einem Toten am 9. Januar 2020 und es endet mit 2 Millionen im Januar 2021 (siehe hier). Es ist eine Katastrophe, es geht um Leben und Tod!

Im Jahr 2020 gab es unzählige Versuche, eine Übersterblichkeit zu finden. Immer wieder schafften es einzelne Wochen oder Regionen in die Presse, in denen es eine deutliche Übersterblichkeit gab. Im Durchschnitt des gesamten Jahres 2020 ist diese Übersterblichkeit aber nicht festzustellen. Dabei hätte es eine Übersterblichkeit auch ohne Corona geben müssen, weil unsere Bevölkerung überaltert ist. Aber über derartige Zusammenhänge berichtet unsere Presse nicht, eventuell würde das Top-Thema an Bedeutung verlieren und damit gingen die Zuschauerzahlen und die Werbeeinnahmen zurück.

Obwohl das Virus – losgelöst von irgendwelchen Maßnahmen – macht, was es will, gibt die Politik nicht auf. Ein Blick auf die Entwicklungen in Europa würde offenbaren, dass selbst die schärfsten Maßnahmen keine großen Erfolge nach sich ziehen. Aber das ist unseren Politikern egal, wie die Tagesschau am 16.01.2021 online berichtet: „Homeoffice-Pflicht, Ausgangssperren, Flugverbote – im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens wird über einiges diskutiert. Angesicht von Virus-Mutationen und erneut mehr als 18.000 Neuinfektionen gibt es an einem aber kaum Zweifel: Es wird Verschärfungen geben.“ (Siehe tagesschau.de hier).

Ein einziger Blick in die Altersstatistik der an Covid-19 verstorbenen Menschen würde auch dem größten Deppen verdeutlichen, dass diese Maßnahmen unsinnig sind. Es sterben insbesondere alte Menschen über 75 Jahren und die wiederum überwiegend in Alten- und Pflegeheimen – und es wird eine Homeoffice-Pflicht diskutiert. Das RKI hat herausgefunden, dass es kaum Ansteckungen im Arbeitsleben gibt. Daher begründet man die Homeoffice-Pflicht damit, dass man den Personennahverkehr entlasten müsste. Gleichzeitig beklagt sich genau dieser darüber, dass er kurz vor der Pleite stehen würde. Morgens im Bus oder Zug sitzt kaum ein Mensch mehr, falls das noch keinem aufgefallen ist. Und wer hat bitte einen 80-jährigen bei sich im Büro sitzen?

Mit solchen Maßnahmen lenkt man sehr geschickt davon ab, dass man die Hygienebedingungen in Alten- und Pflegeheimen auch nach fast einem Jahr Corona-Pandemie nicht signifikant verbessert hat. Dabei hätten hierdurch wirklich unzählige Menschenleben gerettet werden können. Dieser Tatsache will man sich jedoch nicht stellen. Da diskutiert man lieber über Homeoffice-Pflicht und Ausgangssperren.

Ausgangssperren in den Abend- und Nachtstunden sind Unsinn. Wer von Ihnen war in den letzten Wochen noch nach 22 Uhr draußen unterwegs? Und falls einzelne dabei sind, die noch eine Runde mit dem Hund gedreht haben, haben Sie bei Ihrem Spaziergang jemanden getroffen? Ausgangssperren ab 18 Uhr, wie sie ebenfalls diskutiert werden, würden zu einer Reduktion der Öffnungszeiten des Lebensmitteleinzelhandels führen und dementsprechend würde sich die Anzahl der Käufer pro Zeiteinheit erhöhen. Das ist kontraproduktiv, wie so viele Maßnahmen.

Flugverbote sind lächerlich. Es fliegt ohnehin kaum noch ein Flugzeug, die Anzeigetafeln an unsere Flughäfen sind leer. Zudem gibt es Regionen in Europa und auf dieser Erde, in die Menschen fliegen sollten, weil dort das Infektionsrisiko weitaus geringer als bei uns ist. Daher würden viele Flugreisen in solche Gebiete zu einer Entlastung des Gesundheitssystems bei uns führen – und das ist doch angeblich das Ziel. Oder geht es doch um Wähler, Zuschauerzahlen und Finanzen?

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) sagte gegenüber der „Neue Osnabrücker Zeitung“: „Jetzt lieber einmal richtig – anstatt eine Endlosschleife bis in den Sommer hinein“ und er ergänzt: „Insbesondere die hohe Ansteckungsrate der neuen Mutation beunruhigt uns sehr.“ (siehe tagesschau.de).

Das ist doppelt bekloppt. Einerseits wissen wir, dass mehr von dem, was nichts bringt, auch nichts bringt (den entsprechenden Artikel finden Sie hier). Andererseits rennen nun alle wieder in denselben Statistikfehler wie im Frühjahr 2020. Wir stellen fest, dass es Mutationen gibt. Weil wir das feststellen, wird zunehmend mehr sequenziert (sequenzieren bedeutet, dass die Corona-Testproben auf Mutationen untersucht werden). Wenn wir mehr sequenzieren, finden wir automatisch mehr Mutationen. Wir wissen aber nicht, ob und in welchem Ausmaß diese Mutationen bereits vorher verbreitet waren. Dass wir mehr Mutationen finden, liegt überwiegend daran, dass wir mehr sequenzieren. Wir schließen aber daraus, dass sich die Mutationen schneller verbreiten. Schon im Frühjahr 2020 haben wir mit zunehmender Anzahl an Tests mehr Corona-Infizierte gefunden und daraus geschlossen, dass sich das Virus rasant verbreitet. Diese Schlussfolgerung war falsch, wie Sie auch in den Beiträgen auf spiegelverkehrt im Frühjahr 2020 nachlesen können. Die Statistiken zeigten, dass sich das Virus im Frühjahr schon abschwächte, eben weil es im Frühjahr immer zurückgeht, und es wurde trotzdem der Rückschluss einer verstärkten Ausbreitung gezogen. Diesen Irrtum wollte jedoch keiner erkennen, schließlich hatten doch so viele Vorteile von der Corona-Krise. Unbekannte wurden bekannt, Unbeliebte wurden beliebt, wenig Erfolgreiche wurden erfolgreich, Geschwächte gewannen an Stärke …

Und zum Abschluss: „Im vergangenen Jahr waren in Deutschland im Schnitt knapp 2,7 Millionen Menschen arbeitslos – 480.000 mehr als im Vorjahr“ (siehe tagesschau.de). „Corona stoppt 14 Jahre langen Aufschwung“ Titel die Süddeutsche am 04.01.2021 (siehe hier).

Zugleich treten unsere Politiker weiterhin überwiegend gut frisiert (wie das geht, einen Monat nach Lockdown, bleibt deren Geheimnis) vor die Presse, wenn sie uns Anfang kommender Woche über Verlängerungen und Verschärfungen informieren.

Und noch ein kleines Post Scriptum: Eventuell sollten sich unsere Journalisten und auch unsere Regierungsvertreter einmal mit ein paar Fakten auseinandersetzen, die für den Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland relevant sein können.

Am 16.01.2020 veröffentlicht die Charité, also der Arbeitgeber von Herrn Drosten, eine Pressemitteilung mit folgender Überschrift: „Erster Test für das neuartige Coronavirus in China entwickelt“. „Ein Team (Anm. des Verfassers: um Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie) des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ein Nachweisverfahren für das derzeit in China kursierende Coronavirus entwickelt.“ (siehe charite.de hier).

Schon am 23.01.2020 reichen Drosten und Co. ein wissenschaftliches Paper bei Eurosurveillance ein (siehe hier), was schon nach nur einem Tag angenommen wird. Üblicherweise müssen eingereichte Papiere ein Testverfahren durchlaufen; bei besagtem Papier stellt sich bei nur einem Tag zwischen Einreichung und Annahme allerdings die Frage, ob das Papier überhaupt einem Peer-Review unterzogen wurde.

Neben Herrn Drosten und einigen weiteren Autoren findet sich auch ein Herr Olfert Landt in der Liste der Autoren des Dokuments mit dem Titel: „Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR“ (siehe hier). Herr Olfert Landt ist Inhaber der Firma TIB Molbiol, die PCR-Tests herstellt und die schon sehr früh im Jahr 2020 Millionenumsätze mit PCR-Tests für das neue Corona-Virus erwirtschaftete. Die Entwicklung der PCR-Tests erfolgte auf Staatskosten bei der Charité, die Umsätze landeten bei Herrn Landt und seinem Firmengeflecht. Und Herr Drosten verfolgte bei der Kooperation keinerlei Eigeninteressen.

Allerdings sorgte Herr Drosten parallel als Berater der Regierung und guter Freund der Presse für Aufklärung über die extrem hohe Gefahr, die von diesem neuartigen Corona-Virus ausgeht und erhielt dafür sogar das Bundesverdienstkreuz.

Ein sehr interessanter Beitrag über die Zusammenhänge zwischen Herrn Dorsten, Herrn Landt und seiner Firma findet sich auf www.presse.online (siehe hier). Ich kann die Richtigkeit der dort getätigten Aussagen nicht bewerten, allerdings werfen die Beziehungen sowie die Reihenfolge der Ereignisse einige Fragen auf. Das Interesse, den Zusammenhängen einmal nachzugehen, scheint jedoch nur gering ausgeprägt zu sein.

Von: Jürgen Fischer -