Weltuntergang

Land ohne Arbeiter

“Arbeiterlos” – spiegelverkehrt hat den Fokus im selbigen. Ausgabe 34/11, 22.8., Seite 35, 3,50 EUR, zu teuer.

“Deutschland gehen die Erwerbstätigen aus”, warnt uns die Regierung im Demographie-Bericht. Dann folgt die fast schon übliche Argumentationskette. Zu wenig Kinder, wir alle werden älter, immer mehr Alte, keiner mehr, der arbeitet, die Sozialsysteme kollabieren.

Wir brauchen Zuwanderung. Mit Sex alleine – also nur dem zur unmittelbaren Nachwuchsförderung – können wir das alles nicht mehr gerade rücken. Von heute 50 Millionen auf nur etwas mehr

als die Hälfte sinkt die Zahl der Ewerbstätigen bis zum Jahr 2050. Katastrophe! Um den Stand der Erwerbstätigen auf dem Niveau von 2004 zu halten, müssten jährlich rund 400.000 Menschen zuwandern. Also Bochum oder Wuppertal oder viermal Erlangen, viermal Trier ginge auch. Noch ein Bochum will aber keiner, Grönemeyer in Quadrophonie, bitte nicht. Und Wuppertal schon gar nicht. Zum Glück ist das alles sehr unwahrscheinlich. Zu uns will nämlich gar keiner, denn es wandern mehr Menschen aus als ein. Auswandern ist in, das dürfen wir ja regelmäßig im Fernsehen beobachten.

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Von: Jürgen Fischer -

Gleichstellung

Deutschlands Frauen sind arm dran

„Kinderland ist abgebrannt“ titelt der Spiegel in seiner Ausgabe 32/2011 auf Seite 18. Wir erfahren, dass Joy Denalane die Bedingungen als Mutter in Baden-Württemberg als schockierend empfindet, völlig unzureichende Betreuungsmöglichkeiten für eine berufstätige Mutter gäbe es dort. Für Gesamtdeutschland wird von einem eklatanten Mangel bei der Kinderbetreuung gesprochen. Die 4.000.000.000 EUR, die Bund und Kommunen bereitstellen, reichen vorne und hinten nicht.

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Von: Jürgen Fischer -

Pleiten und Konkurse

Energiekonzernen droht das Aus!

Die deutschen Energiekonzerne stehen kurz vor dem Aus. Bei E.on drohen Massenentlassungen ist bei www.spiegel.de zu lesen. „Die Energiewende macht den Stromriesen zu schaffen.“ und „Um die Probleme wegen des Atomausstiegs zu lösen, will Unternehmenschef Johannes Teyssen nach Informationen des SPIEGEL mit einem kompromisslosen Spar- und Sanierungskonzept reagieren.“

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Von: Jürgen Fischer -

Verbrechen

Deutsche Unternehmen – alles nur Verbrecher

Unter dem Titel „Taube Ohren“ stellt Dietmar Hipp im Spiegel Nr. 29 vom 18.7.2011 nicht nur das deutsche Recht, sondern zugleich implizit alle Unternehmer und Arbeitgeber an den Pranger. „Wer Missstände an seinem Arbeitsplatz öffentlich macht, riskiert in Deutschland die Kündigung.“ steht direkt unter der provokanten Headline.

Im Folgenden geht es um Brigitte.

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Von: Jürgen Fischer -

Dagegen

Große Empörung gegen die Leitkultur, die Deutschen, den Konsum, SUVs und die Globalisierung

Unter dem Titel “Empört Euch – über Euch selbst!” hält Harald Welzer im Spiegel Nr. 28 vom 11.7.2011 ein Plädoyer gegen die Leitkultur der Verschwendung.

Aha, denke ich so bei mir, darauf haben wir gewartet. Endlich mal wieder jemand, der sich empört. Ich freue mich schon auf das Lesen dieses Artikels – sicher wird mein Blutdruck schon nach wenigen Zeilen steigen. Mich nervt dieses Empören zunehmend. Offensichtlich sind “Dagegen sein” und “Sich Empören” derzeit en vogue.

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Von: Jürgen Fischer -

Verbrechen

Das Internet: Hölle des Verbrechens

In fetten Lettern steht auf der Titelseite des Spiegels vom 4.7.2011 „Die digitale Unterwelt“, unterschrieben mit „Das verborgene Netz der Internet-Verbrecher“.

Ganz im Sinne der Alarm-Mache wird das Titelblatt mit neun Kästchen gepflastert, auf denen sich folgende Begriffe finden: Hacker-Angriff, Kontodaten-Pishing, Spam-Attacke, Shopping-Betrug, Web-Piraterie, Online-Erpressung, Schadprogramme, Botnet-Invasion, Passwort-Klau.

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Von: Jürgen Fischer -

Seuchen

EHEC, voll die Seuche

Wir leben in einem tollen Land!

In nur wenigen Stunden ist es uns gelungen, die gesamte Republik vor der drohenden Seuche zu warnen. Und das obwohl nur sehr wenige Menschen überhaupt betroffen waren – bei 80 Millionen Einwohnern gab es zu Beginn gerade einmal 80 Betroffene, viel mehr sind es auch bis heute nicht geworden. Aber wir haben es geschafft, in Nullkommanix die gesamte Welt zu informieren. Klasse, unsere Frühwarnsysteme funktionieren.

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Von: Jürgen Fischer -