Denkfehler

Hören Sie ruhig ab und an auf den Rat eines Fachmanns (9)

Der achte der 52 Denkfehler, „The Authority Bias“ oder „Warum Sie gegenüber Autoritäten respektlos sein sollten“ ist schon, wie im Übrigen einige seiner Vorgänger und Nachfolger, in seiner Bezeichnung wenig sinnbehaftet, und dies gleich in mehrerlei Hinsicht. Eine Autorität an sich ist weder ein Irrtum noch ein Fehler. Und die Empfehlung, gegenüber Autoritäten respektlos zu sein, ist schlichtweg dumm, wenn nicht gar saudumm. Autoritäten haben häufig vor allem von einem sehr viel, sie haben Macht. Schon so manch einer hat aus Respektlosigkeit gegenüber einer Autorität seinen Kopf verloren, nicht nur in der Vergangenheit, das soll es auch heutzutage noch geben. Andere verschwinden ganz einfach, sind nicht mehr aufzufinden. Wiederum andere ändern ihre Meinung, ganz im Sinne der Autorität, und überleben.

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Von: Jürgen Fischer -

Verantwortung

Ich sitze nur hier

„Dafür bin ich nicht zuständig.“ Diesen Satz hat wohl jeder schon gehört. Genauso wie „Da kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen.“ Dankbar ist man auch für folgende Informationen, „Der ist gerade nicht am Platz.“ oder den Hinweis, „Versuchen Sie es später noch Mal.“

Jetzt bin ich auf ein neues Highlight gestoßen. Als ich vorgestern einer jungen Dame mein Anliegen vorgetragen hatte, wollte sie mir verdeutlichen, dass sie mir nicht weiterhelfen könnte und erwiderte „Ich sitze nur hier.“ Vermutlich nicht mehr lange.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Sag ich doch 2 (8)

Wir sind weiterhin beim siebten der 52 Denkfehler, der Mutter aller Denkfehler, genannt „The Confirmation Bias“, der zusätzlich mit „Murder your darlings“ beschrieben wird.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Sag ich doch 1 (7)

Der siebte der 52 Denkfehler heißt „The Confirmation Bias“ und wird als „Vater aller Denkfehler“ bezeichnet. Weil es sich um einen Denkfehler handelt, ist es vermutlich keine Diskriminierung des weiblichen Geschlechts, wenn nicht von der „Mutter aller Denkfehler“ gesprochen wird, oder?

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Von: Jürgen Fischer -

Bildung

Zwei Studenten am Strand

Zwei Studenten am Strand, vertieft in semiintellektuelle Gespräche über Saufen und Frauen, bewaffnet mit Ouzo auf Eis unter einem Sonnenschirm auf jeweils einer Liege nebeneinander liegend. Der Strandwärter kommt, um das Geld für die Liegen und den Schirm zu kassieren. Macht für 2 Liegen plus Schirm 6 EUR. Die beiden haben kein Geld dabei, „müssen wir später zahlen“. Einer der beiden macht sich auf, um Geld zu holen. „Ich gehe mal Geld holen, dann zahle ich heute und Du morgen.“ Der andere sagt: „Das ist eine tolle Idee, viel besser als das jeden Tag zu teilen.“

Beachtlich, wie schlau unsere Studenten sind, oder?

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Von: Jürgen Fischer -

Gesundheit

Schichtdienst erhöht Brustkrebsrisiko …

… doch nicht. Laut einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung online vom 06.10.2016 hatte die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO vor ca. 10 Jahren „vor der wahrscheinlich krebsauslösenden nächtlichen Nachtschichtarbeit gewarnt“. Aufgrund dieser Erkenntnisse bekamen „in Dänemark 38 Nachtschichtarbeiterinnen im Jahr 2008 sogar eine finanzielle Entschädigung, weil sie an Brustkrebs erkrankt waren“.

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Von: Jürgen Fischer -

Gesundheit

Mittagsschlaf erhöht Diabetes-Risiko

Das stand vor einigen Tagen in diversen Artikeln, unter anderem bei t-online und im focus-online in der Rubrik Gesundheit. Forscher haben auf Basis einer Studie mit über 300.000 Menschen einen Zusammenhang zwischen einem längeren Mittagsschlaf und dem Diabetes-Risiko entdeckt: „Wer sich tagsüber länger als eine Stunde zum Schlafen legt, unterliege einem um 45 % erhöhten Diabetes-Risiko.“ steht in Focus online. Wenn man weniger als 40 Minuten schläft, würde das Risiko deutlich nachlassen. Wer noch mehr wissen will, dem sei die European Association for the Study of Diabetes (EASD)-Tagung in München empfohlen, denn da sollen die kompletten Studienergebnisse veröffentlicht werden.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Was weg ist, ist weg (5)

Der fünfte der 52 Denkfehler nennt sich „The Sunk Cost Fallacy“. Einfach ausgedrückt lässt sich dieser Irrtum damit beschreiben, dass Menschen die Tatsache, dass das, was weg ist, auch wirklich weg ist, bei ihren Entscheidungen ignorieren und das, was weg ist, obwohl es weg und somit nicht mehr da ist, trotzdem in ihre Entscheidung einbeziehen. Alles klar?

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

So, wie es die anderen machen (4)

Der vierte der 52 Denkfehler nennt sich „Social Proof“ und es geht um die Orientierung an dem, was andere bzw. viele machen. Sie gehen spazieren und kommen an einer Menschenmenge vorbei, die nach oben schaut. Genau, Sie gucken auch nach oben. Sie wollen zu einem Konzert, stellen ihren Wagen auf einem Parkplatz ab, wissen aber nicht, in welche Richtung die Konzerthalle liegt. Genau, Sie laufen in die Richtung, in die alle anderen gehen.

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Von: Jürgen Fischer -