Irrsinn Volksverdummung

Regierung völlig unfähig

Written by Jürgen Fischer. Posted in Irrsinn, Volksverdummung

Die Regierungspolitik ist seit dem Beginn der Pandemie überwiegend unsinnig, Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar, die Politik ist fast ausschließlich von persönlichen Interessen machtbesessener und selbstgefälliger Personen getrieben und vor allem zeigen die ergriffenen Maßnahmen keinerlei positive Wirkungen. Ganz im Gegenteil werden ausschließlich Schäden verursacht.

Gesundheitlich und wirtschaftlich wird der Schaden seit einem Jahr von Tag zu Tag größer im Vergleich zu der Entwicklung, die eingetreten wäre, wenn unsere Regierung keine Maßnahmen ergriffen hätte. Noch weitaus größer und kaum zu beziffern, ist der Schaden, der durch entgangene Lebenszeit verursacht wurde und der noch immer weiter ansteigt.

Schuld daran tragen sowohl die Regierungen als auch die Presse. An Corona und der Pandemie führt kein Weg vorbei. Der Wert der Lebenszeit, die für Gespräche über Corona draufgegangen ist, übersteigt jeglichen Nutzen aller ergriffenen Maßnahmen bei Weitem. Hinzu kommt die wertvolle Zeit, die Menschen damit verbracht haben, die geschaffenen Regeln zu durchblicken und umzusetzen. Ein wahres Bürokratiemonster klaut uns Lebenszeit und engt uns ein.

Freie Menschen müssen ihre Lebenszeit frei gestalten dürfen. Diese Freiheit ist jedoch allenfalls noch theoretisch gegeben. Ich weiß nicht, wie oft ich von Menschen gehört habe, dass sie sich nicht mehr mit dem Thema beschäftigen wollen. Geschafft hat es keiner, was auch daran liegt, dass Kommunikation subjektive Realität schafft und diese von Regierungen und der Presse mittels Kommunikation geschaffene Realität richtet sich gegen die Menschen und gegen ihre Freiheit.

Das Virus macht losgelöst von irgendwelchen Maßnahmen, was es will und es lässt sich nicht besiegen. Eine Einsicht, dass wir MIT dem Virus werden leben müssen, ist nicht erkennbar.

Unsere Regierungsvertreter stellen sich über die aus ihrer Sicht dumme und zum eigenverantwortlich Handeln unfähige Bevölkerung und ermächtigen sich selbst dazu, die Gesundheit zum höchsten aller Werte zu erheben. Laut unserer Verfassung ist die Freiheit unser höchster Wert und das ist richtig und gut so. Ich kann wie jeder Mensch selbst entscheiden, was gut und was nicht gut für mich ist und ich will solche Entscheidungen auch endlich wieder selbst treffen können.

Im ARD-Magazin plusminus fällt am 22.03.2021 folgender Satz in einem Beitrag: „Die Alternative zur Impfung ist die Krankheit“. Das klingt nach Staatsfernsehen, die Presse muss schließlich den staatlich verordneten absoluten Gesundheitsschutz unterstützen. Den Autoren sei zugerufen, die Alternative zur Krankheit ist die Gesundheit, wobei ein Großteil der deutschen Bevölkerung auch weiterhin gesund ist. Auch ein Großteil der an Covid-19 erkrankten Menschen hat sich nicht krank gefühlt, viele haben überhaupt nichts gemerkt. Die Alternative zur Impfung ist es, sich nicht impfen zu lassen, was ich im Übrigen auch machen werde. Jede überstandene Viruserkrankung stärkt das Immunsystem, aber viele haben Bio in der Schule irgendwann abgewählt oder die Zusammenhänge nicht verstanden.

Allerdings berichten sehr viele Medien in Deutschland schon lange nicht mehr neutral, vielmehr erfolgt eine einseitige Berichterstattung in der es überwiegend darum geht, Gefahren zu überhöhen. Ich möchte kurz an einem Beispiel verdeutlichen, was täglich in der Berichterstattung über die Pandemie geschieht und greife einen Beitrag des mdr vom 16.04.2021 heraus (siehe hier). „Seit vergangenem Freitag ist die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland um 49,5 gestiegen – so stark wie noch nie. Doch das liegt auch an einer Schwäche der Inzidenz, die durch Ostern wieder klar wurde. Wenn weniger Menschen zum Arzt gehen und die Labore weniger Tests auswerten, dann sinkt auch die 7-Tage-Inzidenz.“

Man hätte genauso gut Folgendes schreiben können: Mittlerweile sollte jedem klar sein, dass die Corona-Fallzahlen im Wesentlichen durch die Anzahl an Tests nach oben getrieben werden. Nach den Ostertagen ging das Spiel wieder auf’s Neue los und es wurde getestet, was das Zeug hält. Und siehe da, die Fallzahlen sind auch wieder gestiegen. Es ist eine Wiederholung dessen, was schon im Frühjahr des letzten Jahres von der Regierung praktiziert wurde. Die Fallzahlen müssen offenkundig gezielt hoch gehalten werden, damit die zahlreichen Einschränkungen weiter aufrecht erhalten werden können. Es geht um den Ausbau von Macht. Es gibt Gründe, warum die Presse beinahe grundsätzlich die andere Seite beleuchtet. Das sieht man auch an den Berichterstattungen über Proteste von „Querdenkern“ oder „Corona-Leugnern“, wobei der überwiegende Teil der Demonstranten ganz normale Bürger sind, die die staatlichen Maßnahmen für falsch erachten und die ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen.

Aber ich habe noch ein Fundstück vom 17.04.2021 aus der Süddeutschen Zeitung online (siehe hier): „Wer über 60 ist und einen angebotenen Astra-Impfstoff nicht nimmt, um später Biontech abzusahnen, verhält sich unsolidarisch.“ Dieser Satz stammt aus einem Kommentar von Vera Schroeder, die offenkundig in der Schule nicht aufgepasst hat und der unsere Grundrechte nicht bekannt zu sein scheinen. Virologe Drosten äußert sich ähnlich (siehe Berliner Morgenpost): „Ich finde es nicht gut, wenn Ältere jetzt an dieser Stelle wählerisch sind. … Da muss man wirklich sagen, dann nimmt man im Juni einem Jüngeren die Impfung weg. Und das ist wirklich nicht in Ordnung“. Vera und Christian, wir dürfen frei entscheiden, ob wir uns impfen lassen und auch, womit wir uns impfen lassen. Sogar ältere Menschen dürfen das, so steht es in unserem Grundgesetz, die Freiheit der Person ist unverletzlich. Selbstverständlich haben Sie, Frau Schroeder und Herr Drosten, das Recht zur freien Meinungsäußerung. Allerdings sollten Sie bei ihrer freien Meinungsäußerung als Pressevertreterin und als anerkannter Virologe und Influencer die freiheitlichen Grundrechte verteidigen und nicht mit einer vermeintlichen Solidarität mit wem auch immer argumentieren. Sicher sind Sie, Vera, unter 60 und befürchten, dass Sie später geimpft werden, weil Ihnen die Alten den guten Impfstoff wegnehmen. Suchen Sie sich beide doch bitte junge Freiwillige, die sich mit AstraZeneca impfen lassen wollen, davon gibt es genug und schon wäre Ihr Problem beseitigt und Sie müssten nicht öffentlich rumjammern, dass sie später drankommen. Nebenbei sei angemerkt, dass das Problem nicht die wählerischen „Alten“, sondern die Fehler bei der Beschaffung sind. Wenden Sie sich daher bitte an Jens Spahn.

Grundlegend könnte es mir egal sein, was irgendeine Vera in der Süddeutschen Zeitung an Unsinn verzapft. Der Unsinn zieht sich jedoch durch die gesamte Medienlandschaft und die Medien beeinflussen durch Berichterstattung und öffentliche Diskussion das politische Geschehen. Im ureigensten Interesse der Medien sollte die Verteidigung freiheitlicher Grundrechte im Vordergrund stehen. Die Berichterstattung während der Pandemie fördert jedoch Beschränkungen freiheitlicher Grundrechte, und das ist eine Gefahr für unsere demokratische Grundordnung. Dabei gäbe es hinreichend Anlass zur Kritik.

Wie schlecht die Regierungspolitik war, lässt sich nämlich an zahlreichen Beispielen verdeutlichen, wobei ich nachfolgend lediglich einige wenige herauspicken werde. Aus aktuellem Anlass werfen wir einen Blick auf die Anzahl an Intensivbetten, die bei exponentiellen Corona-Fallzahlen im Frühjahr des letzten Jahres deutlich erhöht werden sollte. Aber aktuell wird es laut Presseberichten wieder eng, da muss wohl etwas schief gelaufen sein.

Die Anzahl an Intensivbetten ist, siehe Intensivregister, seit dem Beginn der Pandemie zurückgegangen. Am 1. Mai 2020 gab es 12.000 freie Intensivbetten und 19.218 belegte Intensivbetten, in Summe also 31.218 Intensivbetten. Seit dem 4. August 2020 wird die Notfallreserve an Intensivbetten ausgewiesen. Stand zum 4. August 2020: 11.765 Notfallreserve, 8.637 freie und 19.825 belegte Intensivbetten, also insgesamt 40.227 Intensivbetten.

Stand 1. April 2021: Notfallreserve 10.430 und 3.318 freie sowie 20.573 belegte Betten, damit insgesamt 34.321 Intensivbetten in Deutschland. Die Zahlen kann jeder dem Intensivregister entnehmen.

Das selbsternannte „Correctiv“ (siehe hier correctiv.org) übt sich im Faktencheck und weiß zu berichten, dass sich die Zählweise geändert hätte und man nur noch die Betten zählen würde, für die man auch Personal hätte. Die Tatsache, dass vorher Betten gezählt wurden, die man aber offensichtlich nicht nutzen konnte, verdeutlicht den Irrsinn, der in unserem Land mittlerweile vorherrschend ist.

Fakt ist und bleibt, dass bis Ende 2020 laut dem Magazin plusminus die Krankenhäuser insgesamt rund 626 Millionen Euro für neue Intensivbetten erhalten haben (siehe hier). Allerdings wurden in dieser Zeit keine zusätzlichen Kapazitäten aufgebaut, sondern die Anzahl an Intensivbetten ist zurückgegangen. Die 626 Millionen Euro sind somit ein geschenkter Reingewinn für Krankenhausbetreiber, denn Gehälter haben die mit den geschenkten Einnahmen nicht erhöht.

Herr Spahn, der dafür die politische Verantwortung trägt, ist weiterhin im Amt. Allerdings ist das in unserer Bananenrepublik mittlerweile Usus: Scheuer darf schließlich auch weitermachen, als wäre nichts gewesen.

Jedes belegte Intensivbett bringt den Krankenhäusern und den dahinter stehenden Konzernen Geld. Die Intensivbetten sind durch Corona-Patienten in der Regel nicht nur kurz, sondern über einen längeren Zeitraum belegt, wirtschaftlich lohnt sich das. Insofern darf man sich nicht wundern, dass es seit über einem Jahr scheinbar keine Initiativen gibt, um die Anzahl an Corona-Intensivpatienten zu verringern. Dabei wäre das kein Problem und obendrein auch noch ziemlich einfach.

Eine Studie der Universität Oxford zeigt, dass der Einsatz von Asthmasprays die Häufigkeit von schweren Covid-19-„Verläufen, also dass man aufgrund von Atemproblemen auf die Intensivstation eingeliefert wird, um ca. 90 Prozent“ verringert. Auch auf die Dauer des Fiebers und die Sauerstoffsättigung im Blut wirkte sich der Wirkstoff (Anm. des Verfassers: gemeint ist Budesonit) positiv aus.“ (siehe BR24 hier).
Wir könnten also die Belastung in den Intensivstationen um 90 Prozent reduzieren und hätten freie Betten ohne Ende. Allerdings fänden das die Krankenhausgesellschaften vermutlich nicht so gut. Insofern testet man lieber mit Impfungen herum und schaut, was die für Nebenwirkungen haben, anstatt mit Asthmasprays die Anzahl an schweren Verläufen zu verringern oder den Einsatz von Asthmasprays zumindest zu testen.

Der absolute Klopper sind die Aussagen, die Virologen und Politiker zu den sinkenden Zahlen über Ostern von sich gegeben haben. Die Begründung für das Absinken der Corona-Fälle über die Ostertage war, dass weniger getestet wurde. Nur wenige Tage zuvor haben dieselben Personen gesagt, es gäbe keinen Zusammenhang zwischen der Anzahl an Testungen und den Corona-Fällen, schließlich wollte man die 3. Welle herbeireden. Und jetzt – bei wieder ansteigenden Fallzahlen – gibt es selbstverständlich wieder keinen Zusammenhang zwischen den extrem angestiegenen Testzahlen und dem Ansteigen der dabei gefundenen Covid-Fälle.

Noch schlimmer ist allerdings, dass laut Presseberichten ein großer Teil der deutschen Bevölkerung mittlerweile so verblödet ist, dass er solche Widersprüche nicht einmal mehr erkennt. Angeblich wollen viele Menschen noch schärfere Maßnahmen und befürworten eine nächtliche Ausgangssperre.

Die nächtliche Ausgangssperre, die nun in das Infektionsschutzgesetz einfließen soll, ist völlig irre. Die Ansteckungen finden nachweislich drinnen und nicht draußen statt. Die Franzosen haben die Wirksamkeit von Ausgangssperren wissenschaftlich untersuchen lassen und festgestellt, es bringt nichts (siehe exemplarisch Lindners Rede im Bundestag auf Bild.de hier oder auch die in vorherigen Artikeln auf dieser Seite zitierten Studien). Es gibt weitere Studien, die zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Aber das weiß unsere Regierung natürlich auch. Weil sie aber drinnen nicht kontrollieren kann, braucht sie eine andere Lösung und will draußen absperren. Selbstverständlich denken unsere Regierungskreise dabei auch an unsere muslimischen MitbürgerInnen, die sich während des Ramadan abends zum Fastenbrechen treffen. Das will man verhindern.

Der Zweck heiligt nicht die Mittel und nächtliche Ausgangssperren sind verfassungswidrig. Gerichte werden abermals die seitens der Regierung beschlossenen Maßnahmen für rechtswidrig erklären.

Aber das interessiert unsere Regierung einen feuchten Kehricht, wie die jüngste Diskussion im Bundestag verdeutlichte. Für FDP-Chef Christian Lindner ist die Ausgangssperre nicht verfassungsgemäß, weil sie nicht verhältnismäßig ist. Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus hält es allerdings offensichtlich schon für anmaßend, wenn überhaupt jemand die Frage nach der Rechtmäßigkeit stellt. Die Rechtslage scheint aus seiner Sicht aktuell keine Rolle zu spielen, es geht schließlich um Leben und Tod. Herr Lindner meinte im Bundestag hierzu: „In dieser Situation verfassungsrechtliche Bedenken anzumahnen, wie wir das tun, sollten Sie doch eher schätzen.“ (siehe bild.de hier). Fakt ist, dass sich die Regierung wiederholt über geltendes Gesetz stellt bzw. es ignoriert. Dies sollte Anlass genug sein, damit der Verfassungsschutz aktiv wird und Regierungsmitglieder überwacht.

Der Irrsinn bei Regierungsentscheidungen kennt keine Grenzen: Kinder und Jugendliche werden zu Zwangstests verpflichtet und wer sich nicht testen lässt, darf nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Die Tests werden gemeinsam in der Klasse vorgenommen. Bei den Testergebnissen handelt es sich um Gesundheitsdaten, die nach DSGVO einem besonderen Schutz unterliegen. Für die anderen Testteilnehmer ist ersichtlich, wenn der positiv getestete „Jensi“ oder „Andi“ nicht mehr am Unterricht teilnehmen kann und damit offensichtlich wird, dass sein Test positiv war. Obendrein werden positiv getestete Kinder auch von ihren „KlassenkameradInnen“ ausgegrenzt.

Aber nicht nur das Verfahren ist rechtswidrig, sondern auch die grundlegende Testpflicht für Schüler. Es kann nicht sein, das Kinder und Jugendliche zum Test verpflichtet werden, während es Arbeitnehmern freigestellt ist, ob sie sich testen lassen. Im Berufsleben bedeutet Testpflicht nur, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmern ein entsprechendes Angebot unterbreiten muss. Solche Regelungen sind staatlich verordnete Benachteiligung aufgrund des Alters und damit rechtswidrig. Die ersten Schüler klagen, und das vollkommen zurecht!

Worum es wirklich geht, verdeutlichen Laschi und Södolf: Ihnen geht es um Macht. Und natürlich geht es auch um’s Geld. Die Offenlegung der Nebeneinnahmen oder Beteiligungen an Gesellschaften spielt schon nach wenigen Tagen keine Rolle mehr, man kann in Ruhe weiter Geld scheffeln. Das Kapital wächst, der Krise sei dank. Und soziale Unterschiede wachsen ebenfalls, vermutlich exponentiell.

Ein weiterer idiotischer Plan beim Infektionsschutzgesetz ist die generelle Schließung ab einer Inzidenz von 100. Aktuell lassen sich viele Menschen testen, weil sie dann einen Vorteil haben, sie können einkaufen oder zur Kosmetikerin gehen. Wenn jedoch, wie geplant, ab einer völlig willkürlich festgelegten Inzidenz (die ohnehin nur eine geringe Aussagekraft hat) alles dicht gemacht wird, warum sollte man sich dann testen lassen? In der Folge wird die Zahl an Corona-Fällen sinken, weil es eben einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Anzahl an Tests und den identifizierten Corona-Fällen gibt.

Man könnte hunderte von Seiten mit dem Irrsinn füllen, den unsere Bundes- und Landesregierungen während der Pandemie beschlossen haben.

Kurzum: Wir brauchen dringend ein paar Amtsenthebungsverfahren in Deutschland. Leider ist jedoch auf politischer Ebene keine taugliche Zweitbesetzung vorhanden. Eventuell sollten wir Herrn Trump um Hilfe bitten, der hat Zeit und deutsche Wurzeln und einen großen Unterschied zu Herrn Söder gibt es zumindest charakterlich auch nicht: „Make Germany great again!“

Von: Jürgen Fischer -