Hysterie Irrsinn

Regierung und Professoren völlig außer Rand und Band

Written by Jürgen Fischer. Posted in Hysterie, Irrsinn

Verweilverbote in Düsseldorf, Köln, Hamburg und noch einigen anderen Orten, man darf nicht einmal mehr stehen bleiben oder sich am Rhein auf eine Bank setzen. Ein Großaufgebot an Polizei und unzählige Ordnungsamtsmitarbeiter kontrollieren die Einhaltung dieser irrsinnigen Maßnahme. Teilweise kreisen sogar Polizeihubschrauber über Parkanlagen. Die Inzidenzwerte sind niedrig wie seit Monaten nicht mehr. Weltweit gehen die Corona-Zahlen seit Wochen zurück. Und bei uns werden die Maßnahmen nochmals verschärft. Das ist nicht nur irre, sondern verdeutlicht, in welchem Machtwahn unsere Regierungsvertreter mittlerweile angekommen sind. Die sind völlig berauscht von der Macht, die sie ohne Gegenwehr ausüben können.

Wir hatten das alles schon einmal: In Nazideutschland schauten die Bürger einfach nur zu und anschließend wollten sie von nichts gewusst haben. Allerdings ist heute jeder in der Lage, selbst die Fakten zu recherchieren. Aber der Großteil der deutschen Bevölkerung stellt sich wie damals auf den Standpunkt, dass schon alles seine Ordnung haben wird. Gleichzeitig macht der gute Deutsche aktiv bei der Diffamierung von Menschen mit, die die Corona-Maßnahmen kritisch bewerten, und beschimpft sie als Corona-Leugner. Selbstverständlich fordert der gute Deutsche Solidarität und ein hartes Durchgreifen gegen diejenigen, die es seiner Meinung nach immer noch nicht verstanden haben.

„Unfassbare Szenen in deutschen Städten: Polizei macht Jagd auf angebliche Corona-Sünder“ schreibt die Bild. „Ordnungshüter“ machen „Jagd auf Spaziergänger und Jogger.“ (siehe hier).

In Hamburg wird ein Jugendlicher von der Polizei verfolgt, als würde es sich um einen Schwerverbrecher handeln – den Film sollte man sich unbedingt einmal ansehen. Dabei hatte der Bursche lediglich gegen die Corona-Regeln in einem Park – also draußen an der frischen Luft – verstoßen und seine Kumpels mit einer Umarmung begrüßt. Völlig durchgedrehte Polizisten rasten mit ihrem Wagen im Park hinter ihm her und setzen dabei mit dem Unterboden ihres Polizeiwagens auf. Der Polizeiwagen fährt lediglich wenige Meter hinter dem Jugendlichen. Wäre dieser gefallen, hätten die Polizisten nicht mehr ausweichen können. (siehe beispielsweise Bildzeitung hier). Sehr viele gute Deutsche finden es richtig, dass die Staatsmacht bei solchen Typen hart durchgreift. Dabei haben die Polizisten völlig irrsinnig gehandelt und sollten aus dem Verkehr gezogen werden. Aber der gute Deutsche ist für den konsequenten Kampf gegen alle, die die Corona-Maßnahmen kritisch betrachten.

Dass die Fakten schon seit Beginn der Pandemie gegen Lockdowns und freiheitsbeschränkende Maßnahmen sprechen, interessiert den gutgläubigen Deutschen nicht. Im gesamten letzten Jahr wurde durch keine einzige Maßnahme das Massensterben in Alten- und Pflegeheimen verhindert. Die Verantwortung für dieses Desaster liegt bei den Ministerpräsidenten und der Bundesregierung.

Hier auf spiegelverkehrt wurde schon zu Beginn der Pandemie darauf hingewiesen, dass die langfristigen Schäden von Lockdowns den Nutzen weitaus übersteigen. „Experten befürchten, dass die Abwehrkräfte des Körpers nachlassen.“ Wissenschaftler fanden heraus, dass Rhino- und Enteroviren, die eigentlich als eher harmlos gelten, eine höhere Wirkung haben. „Das Social Distancing zwischen Januar und September des vergangenen Jahres könne dazu geführt haben, dass die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen Krankheitserreger nachgelassen habe.“, berichtet der Stern (siehe hier). Aber nicht nur unser Immunsystem degeneriert. Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht soziale Kontakte. Diese werden ihm aber von einer machtbesessenen Politikerriege verboten!

Es gelten weiterhin Berufsverbote, Kontaktverbote, Versammlungsverbote – und ganz neu: Verweilverbote. Zahlreiche freiheitliche und in unserer Verfassung verankerte Grundrechte sind dauerhaft eingeschränkt. Die Entscheidungen über die Einschränkungen unserer Freiheitsrechte werden von einem Gremium aus Ministerpräsidenten und der Bundesregierung getroffen, das so in unserer Verfassung nicht vorgesehen ist.

Jetzt diskutieren die Covid-Idioten über einen Impfausweis, obwohl es keine Bestätigung dafür gibt, dass Geimpfte das Corona-Virus nicht weiterverbreiten können (siehe beispielsweise mdr.de hier). Auch Geimpfte können sich mit Covid-19 anstecken und mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit das Virus auch weiter übertragen.

Professor Drosten erläutert gegenüber der FAZ, warum „wir am Anfang einer neuen Verbreitungswelle“ stehen, wobei nach seiner Ansicht, „die nächste Welle bereits begonnen hat“. Drosten begründet seine Aussage mit der „schnellen Verbreitung der neuen Virusmutationen“ (siehe hierzu welt.de hier). Tatsache ist, dass mit zunehmendem Anteil an Mutationen die Corona-Zahlen seit Wochen weltweit runtergehen!

„Wenn es windstill ist, stecken sich Menschen auch draußen an“ schreibt die Süddeutsche und irgendein HNO-Arzt und Pandemie-Koordinator erklärt, „warum im Frühling Draußensein gefährlich sein kann“ (siehe hier). Draußensein kann immer gefährlich sein, Drinnensein auch. Solche Äußerungen sind wie die Vielzahl der Äußerungen von Regierungsvertretern und vermeintlichen Spezialisten für die Tonne. Wir haben in Deutschland de facto ein Bildungsproblem.

Laut Professor Wieler vom RKI ist die Virusmutation B.1.1.7 „deutlich gefährlicher, und zwar in allen Altersgruppen“ (siehe tagesschau.de hier). Zeitgleich gehen die Todeszahlen sowie auch die Anzahl der schweren Fälle, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen, sehr deutlich nach unten.

Professor Wieler macht die von ihm prophezeite Gefahr der Mutationen nicht daran fest, wie gefährlich die Mutationen für den Menschen sind. Er bezieht sich bei seiner Einschätzung der Gefährlichkeit der Mutationen auf überwiegend theoretische Studien und eine vermeintlich höhere Ansteckungsrate auch in jüngeren Altersgruppen. Dieser Ansatz ist schlichtweg unsinnig, zumal auch eine gegensätzliche Bewertung möglich ist: Eine schnellere Ausbreitung in jüngeren Altersgruppen bei zugleich harmlosen Verläufen sorgt für eine schnellere Durchseuchung und für eine insgesamt höhere Widerstandsfähigkeit der Menschheit. Das wäre ein erheblicher Nutzen für die Menschheit.

Aber Professor Wieler und sein RKI hatten schon zu Beginn der Pandemie den Auftrag, ein Schreckensszenario zu Papier zu bringen. „Markus Kerber, der Staatssekretär im Innenministerium, habe die Forscher in einer Mail gebeten, ein Modell zu entwickeln, auf dessen Basis „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ geplant werden könnten.“, schreibt der Focus (siehe hier). Somit sollte klar sein, welche Aussagen das RKI zu kommunizieren hat und nun auch schon über ein Jahr kommuniziert.

Die vermeintlich höhere Ausbreitungsgeschwindigkeit der Mutationen, die sich schließlich schon einige Monate auch bei uns ausbreiten, passt nicht zu den seit Wochen sinkenden Zahlen. Aber „so what“, Zahlen spielen doch keine Rolle, zudem lassen sie sich flexibel anpassen. Erst ging es um eine Inzidenz von 50, jetzt 35 und einige hätten gerne die 10 oder Null-Covid.

Aktuell erklärt man uns, dass die 70 prozentige Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffs quasi genauso gut wäre, wie die 90 oder 95 Prozent von BioNTech und Pfizer. Das ist natürlich Unsinn, wobei die hohen prozentualen Wirksamkeiten ohnehin den Nutzen der Impfungen überhöhen.

Die prozentuale Wirksamkeit ist im Studienprotokoll von BioNTech und Pfizer (siehe hier) wie folgt definiert: Der Anteil der COVID-19-Fälle in der Impfgruppe wird durch den Anteil der COVID-19-Fälle in der Kontrollgruppe geteilt. Die Wirksamkeitsangabe ist also eine relative Angabe, die sich ausschließlich auf die infizierten Fälle bezieht. Das bedeutet, dass selbstverständlich auch Geimpfte an Covid-19 erkranken können.

Die Angabe zur Wirksamkeit der Impfstoffe lässt übrigens keine Aussagen über schwere Erkrankungen und Todesfälle zu. Da gilt das Prinzip Hoffnung: „Wir können nur hoffen, dass diese Reduktion in gleichem Maße auf schwere Erkrankungen durchschlägt“, heißt es in der Unstatistik vom 02.12.2020. „Aber das wird in den derzeitigen Studien nicht untersucht.“ (siehe hier).

Die Unstatistik wird übrigens nicht von irgendwelchen Corona-Leugnern, sondern vom renommierten Berliner Psychologen Gerd Gigerenzer, dem Dortmunder Statistiker Walter Krämer, der STAT-UP-Gründerin Katharina Schüller und dem RWI-Vizepräsident Thomas K. Bauer publiziert. Die kennen sich mit Zahlen und Empirie bestens aus.

Mit Professor Gernot Marx haben wir einen weiteren Lautschreier, der mir gehörig auf den Zeiger geht. Er spricht sich gegenüber dem WDR dafür aus, „den Lockdown mindestens bis zum 1. April zu verlängern. Anderenfalls werde die zu befürchtende dritte Welle nicht mehr zu bewältigen sein, warnt der Aachener Mediziner.“ Der Herr Professor bezieht sich bei seinen Aussagen auf ein „Rechenmodell des Aachener Biomediziners Andreas Schuppert“ (siehe hier).

Wir stellen dem Rechenmodell eines Biomediziners einmal ein paar Fakten gegenüber und schauen uns an, ob uns die Empirie dabei hilft, die Lage besser zu bewerten.

Im Widerspruch zu den Aussagen der professoralen Elite sowie der Regierungsvertreter gehen die Corona-Zahlen seit Wochen weltweit extrem zurück. Während es am 4. Januar 2021 weltweit noch über 5 Millionen Neuinfektionen pro Woche gab, sind es am 22. Februar nur noch circa 2 Millionen Neuinfektionen pro Woche (siehe WHO hier). Immer wieder wurde von einem exponentiellen Anstieg berichtet, dabei geht es exponentiell nach unten.

„Experten vermuten Pandemie-Ende in wenigen Monaten“. WHO-Regionaldirektor Hans Henri Kluge erklärte in einem Gespräch mit dem Dänischen Rundfunk, „dass die Pandemie bereits in wenigen Monaten vorbei sei, das Schlimmste sei bereits überstanden.“ Kluge glaubt nicht, „dass Einschränkungen nötig sein werden.“ (siehe infranken.de hier).

Die weltweite Faktenlage ist eindeutig und auch bei uns sind die Zahlen in den letzten Wochen stark gesunken. Der Lockdown sollte daher sofort aufgehoben werden und alle freiheitsbeschränkenden Maßnahmen sind sofort zu beenden.

Meine Kinder und ich leben in mehreren getrennten Haushalten, wir treffen uns selbstverständlich trotzdem. Ich begrüße meine guten Freunde weiterhin mit einer Umarmung. Ich war im Oktober und im Dezember in Portugal und Spanien in Urlaub und ich fahre im März schon wieder in Urlaub ins Ausland. Da bin ich ganz solidarisch und unterstütze die Regionen, die vom Tourismus leben und unsere Unterstützung brauchen. Meine Mitarbeiter dürfen schon immer im Homeoffice arbeiten, sie kommen aber seit dem Beginn sehr gerne und freiwillig ins Büro. Heute war ich im Wald spazieren und bin über Wege gegangen, deren Betreten eine Ordnungswidrigkeit darstellte. Das nennt man wohl zivilen Ungehorsam. Eine Maske auf dem Parkplatz habe ich nie angezogen, das fand ich bekloppt. Das Oberverwaltungsgericht Münster teilte meine Auffassung und hat die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske im Umfeld des Einzelhandels gekippt. Selbstverständlich halte ich Abstand und achte auf andere Menschen. Wenn’s eng wird, trage ich Maske. Aber ansonsten können die mich mal mit ihren Corona-Maßnahmen. Ich bin erwachsen, kann eigenständig entscheiden und für mich die Verantwortung übernehmen. Ich handele anderen Menschen gegenüber verantwortungsbewusst und brauche keinen Staat, der mir diesbezüglich irgendwelche Vorschriften macht. Meine Gesundheit geht den Staat nichts an.

Und wenn am 01.03.2021 der Einzelhandel und die Restaurants einfach alle gemeinsam öffnen würden, ich würde shoppen und Essen gehen!

Von: Jürgen Fischer -