Gleichstellung

Männer extrem im Nachteil

Written by Jürgen Fischer. Posted in Gleichstellung

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt in Deutschland lag im Jahr 2015 für Männer bei 78 und für Frauen bei 83 Jahren. Die Frau lebt also im Schnitt 5 Jahre länger als der Mann.

Stellt sich Mann als erstes die Frage, inwieweit es einen unmittelbaren Ursache-Wirkungszusammenhang gibt und Frau die kürzere Lebensdauer des Mannes beeinflusst oder gar evoziert. Man denke alleine nur an psychische Belastungen, die laut Arbeitsschutzgesetz von Arbeitgebern am Arbeitsplatz untersucht werden müssen, aber im heimischen Umfeld weitaus stärker ausgeprägt sind. Wer bitte kümmert sich trotz der Faktenlage darum?

Seit Jahren wird über Gleichberechtigung diskutiert, wobei es im Wesentlichen um die Gleichberechtigung von Frauen ging. Alles Mögliche und auch manch Unnützes hat sich Frau schwer erkämpft. Frau darf ohne das Einverständnis des Ehemannes arbeiten. Frau darf Hosenanzüge bei der Arbeit im Büro tragen. Frau darf Fußballspielen, sogar im Verein. Frau darf studieren. Frau darf Polizistin werden. Frau darf ohne Erlaubnis des Ehemannes den Führerschein machen und ein Konto eröffnen. Frau darf sogar nachts arbeiten. Frau muss bei Heirat nicht mehr den Namen des Mannes annehmen. (Hinweis des Autors: Frau darf das alles noch gar nicht so lange.)

Obwohl Frau nun deutlich mehr darf und es scheibchenweise mit der Gleichberechtigung der Frau weitergeht, geht mir das alles deutlich zu langsam. Ich bin schließlich Mann und so viel Zeit habe ich daher nicht mehr. Es kommt zwar zunehmend zu einer Angleichung der Lebenserwartung, aber wir sind mit der Gleichberechtigung noch immer nicht so weit gekommen, dass die Lebenserwartung von Männern der der Frauen angeglichen wurde. Ich kann auch nicht erkennen, dass die Gleichstellungsbeauftragte des Bundes diesem essenziellen Aspekt überhaupt in irgendeiner Form nachgeht. Wer bitte kümmert sich darum?

Von: Jürgen Fischer -