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Corona-Zahlen sinken, Maßnahmen werden verschärft

Written by Jürgen Fischer. Posted in Freiheit, Irrsinn, Volksverdummung

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie werden bekloppte Entscheidungen auf Basis unzutreffender Prognosen getroffen. Im Jahr 2021 macht man damit konsequent weiter. Zunächst erzählte man uns, dass die Folgen von Weihnachten und Neujahr noch nicht absehbar wären. Man würde einen explosionsartigen Anstieg der Fallzahlen befürchten, weil die bösen Menschen sich nicht an die Corona-Vorschriften halten würden. Prof. Wieler meinte sogar, die Bevölkerung tadeln zu müssen. Die Story über die angeblich negativen Konsequenzen von Weihnachten und Neujahr auf die Corona-Fallzahlen wurde bis Mitte Januar aufrechterhalten, obwohl das Virus nur eine Inkubationszeit von ein paar Tagen hat. Man wusste somit schon deutlich früher, dass es resultierend aus Weihnachts- oder Silvesterfeiern keinen extremen Anstieg der Zahlen gibt.

Danach argumentierte man mit irgendwelchen Mutationen des Virus, die sich angeblich viel rasanter ausbreiten würden. Immer wieder musste für den rasanten Anstieg der Corona-Zahlen durch Virusmutationen Irland als Beispiel herhalten. Allerdings kommen irische Virologen zu einer gänzlich anderen Meinung: „Der Anstieg hatte nichts mit der neuen Variante zu tun“, darin sind sich mehrere befragte irische Virologen einig, wie Sie unter anderem einem Artikel in der Salzburger Zeitung entnehmen können, der sich auf eine dpa-Meldung bezieht (siehe hier).

Dass die Ausbreitung der neuen Virusvarianten, die selbstverständlich auch schon seit geraumer Zeit in Deutschland unterwegs sind – wir haben halt nur bisher nicht danach gesucht und es daher nicht gemerkt – nicht der ausschlaggebende Grund für ein Ansteigen oder Absinken der Corona-Zahlen ist, unterstreichen die aktuellen Zahlen bei uns in Deutschland.

Das RKI vermeldet die niedrigsten Zahlen seit dem 1. November. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt (Stand 21.01.2021) bei 119,0 (siehe bspw. web.de hier)

t-online schreibt „Die Gesundheitsämter haben kontinuierlich einen Rückgang bei den Corona-Fallzahlen in den vergangenen zehn Tagen gemeldet.“ (siehe hier). Der R-Wert, der vor ein paar Monaten noch das Maß aller Dinge war und der unbedingt unter 1 liegen sollte, liegt bei 0,87.

Oder mit anderen Worten: Freiheitsbeschränkende Maßnahmen müssten sofort zurückgenommen werden.

Anstatt jedoch die freiheitsbeschränkenden Maßnahmen zurückzunehmen, sprechen sich Bundes- und Landesregierungen ab und verschärfen die Maßnahmen.

In unserer Verfassung ist klar geregelt, welche Rechte in unserem Land das höchste Gut sind und wie bei uns Entscheidungen getroffen werden sollen. In unserer Verfassung ist kein Viererrat aus Merkel, Söder, Braun und Müller vorgesehen. Ebenso ist eine Bundesministerkonferenz kein Entscheidungsgremium in einem föderalen Staat. Eine einseitige Beratung durch Virologen, Epidemiologen und Ärzten aus Intensivstationen zur Entscheidungsfindung ist ebenfalls nirgendwo verankert. Die Ignoranz gegenüber unseren Verfassungsrechten müsste eigentlich bei unserem Verfassungsschutz auf Interesse stoßen, da die freiheitsbeschränkenden Maßnahmen gegen unsere freiheitliche Grundordnung verstoßen, die parlamentarische Diskussion sowie auch der Föderalismus ausgehebelt werden und die Maßnahmen sich nicht durch die Entwicklung der Corona-Zahlen rechtfertigen lassen. Die Verfassungsgerichte haben während der Corona-Krise zahlreiche Entscheidungen getroffen und immer wieder mussten Maßnahmen zurückgenommen werden, weil sie nicht verfassungskonform waren. Aber der Verfassungsschutz hat offenkundig klare Zielgruppenprofile und Regierungsmitglieder tauchen dort nicht auf.

Obwohl die Maßnahmen unserer Regierung mehr als nur zweifelhaft sind, regt sich allerdings auch in der Bevölkerung kaum Widerstand. Wir sehen zu, wie

  • unsere Kinder eine mangelhafte Schulbildung erhalten,
  • unzählige Unternehmer in die Pleite getrieben werden,
  • man uns verbietet, bestimmte Orte aufzusuchen,
  • unsere Reisefreiheit einschränkt wird,
  • man es uns verbietet, sich mit Freunden und Bekannten zu treffen,
  • parlamentarische Diskussionen durch ein schnelles Durchwinken einer Veränderung des Infektionsschutzgesetzes umgangen werden,
  • insbesondere unseren Kindern psychische Schäden zugefügt werden, weil man ihnen wichtige soziale Kontakte verbietet.

Die Liste der Einschränkungen sowie deren schädliche Folgen für die gesamte Bevölkerung ist ellenlang. Allerdings werden diese Negativwirkungen nicht seit einem Jahr hochgezählt.

WDR 2 berichtete übrigens heute Morgen im Hörfunk, dass man in Eupen, einer Stadt in Belgien unmittelbar an der deutschen Grenze nahe Aachen, die psychischen Schäden, die bei Kindern durch mangelnden Präsenzunterricht verursacht werden, höher als das Infektionsrisiko sowie die hiermit einhergehenden Folgen von Präsenzunterricht einschätzt. Deswegen gehen die Kinder dort in die Schule.

Von: Jürgen Fischer -