Freiheit Irrsinn

Amtsenthebungsverfahren für Covid-Idioten in Deutschland

Written by Jürgen Fischer. Posted in Freiheit, Irrsinn

Es wird Zeit, dem amerikanischen Beispiel zu folgen, wobei wir in Deutschland gleich ein paar Amtsenthebungsverfahren brauchen. Der Deutsche guckt gerne in andere Länder und auf andere Regierungen: Trump war für uns untragbar, nun ist er endlich weg, Putin soll am besten auch weg, das Regime in China geht auch nicht und so weiter. Der Deutsche prangert die Defizite in anderen Regierungssystemen gerne an.

Aber ist es bei uns besser? Scheuer ist weiterhin im Amt. Jens Spahn … dazu fällt mir viel ein, das schreibe ich aber besser nicht. Immerhin ist Frau Merkel aufgefallen, das der gar nichts auf die Kette bekommt, sie hat ihn entmachtet. Angie und die Ministerpräsidentenhorde treten unsere freiheitliche Grundordnung mit Füßen und „ordnen“ bzw. kontrollieren das Land mit staatlichen Eingriffen, Vorschriften und Maßregelungen an allen Ecken und Enden. Die EU ist auf demselben Kurs. Reglementierung, Kontrolle und Bürokratie treten anstelle von Freiheit, freiem Unternehmertum und Eigenverantwortung.

In arroganter Selbstüberschätzung und getragen von Machtstreben wird der freie Mensch entmündigt. Die Gesundheit wird per Beschluss zum Wert aller Werte erklärt, dem sich alles unterzuordnen hat und der „par ordre du mufti“ höher als die Freiheit eingestuft wird. Entscheidungen zu Maßnahmen des individuellen Gesundheitsschutzes obliegen nicht mehr dem Individuum. Nein, das ist die Aufgabe der Staatsmacht, des Regimes, weil die Bürgerinnen und Bürger dazu nicht in der Lage sind. Man muss das dumme Volk maßregeln. Man sieht ja angeblich, was dabei rauskommt, wenn man die Menschen selber entscheiden lässt.

Der Lockdown wird verlängert, das nennen die Idioten eine Lösung. Es hat einen Grund, dass man zu Beginn der Pandemie von „Covid-Idioten“ gesprochen hat, man hatte jedoch leider die falschen damit tituliert.

Die wahren Covid-Idioten sitzen in unserer Regierung und erklären den Dauerlockdown und das Impfen zur Lösungsstrategie. Das ist keine Strategie, und zwar nicht nur deswegen, weil man deutlich zu wenig Impfdosen hat. Das Virus bleibt, es wird nicht verschwinden. Das ist eine Tatsache. Eine dauerhafte Immunität durch eine Impfung ist alleine schon aufgrund der Mutationen nicht gewährleistet, ein erneutes Anstecken ist somit möglich. Ebenso ist ungeklärt, ob man nach einer Impfung weiterhin andere Menschen anstecken kann. Aber die Covid-Idioten sehen das anders und erklären das Impfen zur Bürgerpflicht.

Die Covid-Idioten haben unzählige Todesfälle zu verantworten und sie stellen sich dieser Verantwortung nicht. Denn völlig losgelöst von irgendwelchen Maßnahmen stammen die meisten Covid-Toten – über 50 Prozent – seit dem Beginn der Pandemie aus Alten- und Pflegeheimen. An diesem Zustand hat sich bisher nichts geändert. Dieses Totalversagen der Bundes- und Landesregierungen hat Menschenleben gekostet. Alleine diese Tatsache würde mehrere Amtsenthebungsverfahren rechtfertigen.

Völlig irrelevant ist der jeweils aktuelle Inzidenzwert, ob nun 20, 50 oder 150, aus einer einzigen Zahl lassen sich keine vernünftigen Rückschlüsse ableiten. Einige Länder beenden den Lockdown bei aus unserer Sicht viel zu hohen Inzidenzwerten, bei uns fordern nun einige bei extrem niedrigen Inzidenzwerten, man müsse auf Inzidenzwerte von 30 oder sogar 10 herunterkommen – schließlich droht uns nun die vermeintliche Gefahr durch die Mutanten.

Aktuell werden die Mutanten von den Covid-Idioten zum Riesenproblem erklärt. Angeblich „überrennen“ uns die Mutanten (siehe hier) und Spahn meint stellvertretend für viele andere Regierungsvertreter, man dürfte „das mühsam Erreichte nicht leichtfertig verspielen“, weil die Infektionen aufgrund der Mutanten „wieder nach oben schnellen“ (siehe hier). Dabei ist deren Verbreitungsgeschwindigkeit nur unwesentlich höher als die des normalen Virus. Die Sterblichkeitsrate unterscheidet sich nach bisherigem Kenntnisstand ebenfalls nicht. Es ist schlussendlich völlig egal, wie hoch der Anteil der Mutanten an der Gesamtzahl der Infizierten ist, wenn die absolute Anzahl der Infektionen seit Wochen rückläufig ist.

Fakt ist, die Covid-Idioten suchen nach Mitteln und Wegen, die Beschränkungen weiter und auch noch über die Corona-Pandemie hinaus aufrecht zu erhalten.

Und die Covid-Idioten umgehen mit ihrer Ministerpräsidentenrunde das Parlament. Der Stern online schreibt heute Folgendes: „Der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Stephan Harbarth, hat die Aufgabe des Bundestags in der Corona-Pandemie hervorgehoben. Je wichtiger die betroffenen Rechtsgüter sind, desto stärker ist der Gesetzgeber zur Entscheidung berufen“, sagte Harbarth der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Die wesentlichen Entscheidungen müssen vom Parlament getroffen werden.““ (siehe hier) Und genau das geschieht seit Monaten nicht! Das ist und bleibt verfassungswidrig und ist auch nicht durch das schnell durchgewunkene Infektionsschutzgesetz legitimiert.

Dass Menschen sterben, gehört zum Leben dazu. Dass eher alte als junge Menschen sterben, nennt man gemeinhin normal. Dass ältere und schwächere Menschen von Krankheiten stärker betroffen sind als jüngere, ist Bestandteil der Natur. Vor diesem Hintergrund gibt es keine Rechtfertigung für die freiheitsbeschränkenden Maßnahmen.

Es ist beinahe sicher, dass durch nicht entdeckte und nicht behandelte schwere Krankheiten wie beispielsweise Krebs mehr Menschen sterben werden, als durch den Lockdown Menschenleben gerettet wurden. Die durch den Lockdown verursachten Schäden übersteigen bei weitem seinen Nutzen, sofern der Lockdown überhaupt jemals einen messbaren Nutzen hatte. Zahlreiche Menschenleben in Alten- und Pflegeheimen sind jedenfalls nicht gerettet worden und sie machen mit über 50 Prozent die größte Gruppe der Covid-Toten aus. Bei den psychischen Folgeschäden stehen wir gerade erst am Anfang. Die wirtschaftlichen Schäden werden weitere Gesundheitsschäden nach sich ziehen. All das interessiert die Covid-Idioten nicht, sie machen weiter wie bisher.

Die Forderung nach einem totalitären System, in dem knallhart durchgegriffen wird, wird lauter und von den Covid-Idioten befeuert. Sie sind im Machtwahn und wollen ihre Macht weiter ausbauen. In der Süddeutschen wird in einem Gastbeitrag am 09.02.2021 die These vertreten: „Mehr Diktatur wagen“, das sei das Gebot der Stunde (siehe hier). Solchen Forderungen muss Einhalt geboten werden, und zwar mit aller Deutlichkeit, weil sie im Widerspruch zu unserer freiheitlichen Grundordnung stehen.

Fazit: Entscheidungen durch eine Ministerpräsidentenrunde müssen sofort unterbunden werden. Das Parlament muss schnellstens wieder entscheiden, und zwar nicht ausschließlich auf Grundlage der Empfehlungen von Virologen. Der Lockdown ist sofort zu beenden! Wenn man in einem Denkmodell „mehr Diktatur wagen“ darf, dann darf man ebenso mehr Freiheit denken.

Was würde eigentlich passieren, wenn alle Friseure, Restaurantbesitzer, Einzelhändler usw. sich einigen und, anstatt an einem Tag das Licht anzulassen, zeitgleich in Gesamtdeutschland ihre Geschäfte wieder öffnen würden? Dann wäre der Lockdown faktisch beendet und der Elefantenrunde würde auf einen Schlag die Macht entzogen. Das wäre vermutlich ziviler Ungehorsam, aber aus meiner Sicht zum Nutzen unserer Gesellschaft, denn es würde dem wichtigsten unserer Werte, der Freiheit, seine exponierte Stellung wieder zurückgeben.

 

 

 

Von: Jürgen Fischer -