Bildung Denkfehler

Mehr Tests, weniger Fälle – die Strategie geht auf!

Die Strategie unserer Regierung geht auf. Wir sind das einzige Land auf der Welt, dass die Ursache-Wirkungszusammenhänge wirklich durchschaut hat. Mehr Tests führen nachweislich zu weniger Infektionen. Mit dieser einfachen Strategie ist es den Experten, den Virologen und Epidemiologen, sowie den Vertretern unserer Bundes- und Landesregierungen, allen voran Herr Spahn, gelungen, die Epidemie in Deutschland einzudämmen.

Weiter lesen
Von: Jürgen Fischer -

Benehmen Bildung Denkfehler Werte

Andere Menschen als Covididioten zu bezeichnen …

… ist meiner Ansicht nach ziemlich idiotisch und lässt weder auf gutes Benehmen noch auf ausgeprägte Intelligenz schließen. All denjenigen, die andere Menschen derart pauschal diffamieren, möchte ich kurz ein paar Gedankenanstöße geben:

  • Wer andere Menschen als Covididioten bezeichnet, erfüllt damit den Tatbestand der Beleidigung nach StGB § 185.
  • Recht und Ordnung selbst nicht einhalten, aber dies von anderen fordern, scheint gerade zum Volkssport zu werden. Wer selbst gegen geltendes Recht verstößt, sollte sich erst um die eigenen Verfehlungen kümmern, ehe er das Verhalten anderer kritisiert.
Weiter lesen
Von: Jürgen Fischer -

Bildung Denkfehler Fake News Krankheiten Seuchen

Haben die „Covidioten“ vielleicht recht?

Die 2. Welle ist angeblich da. Aber geben das die Zahlen auch her? Werfen wir einen Blick auf die aktuellen Zahlen, entnommen aus dem aktuellen Lagebericht des RKI vom 05.08.2020 (siehe hier Seite 12).

In der nachfolgenden Tabelle steht die Entwicklung der Positivenrate, also des Anteils der positiv getesteten Menschen bezogen auf die jeweils in dieser Kalenderwoche (KW) durchgeführten Tests.

Weiter lesen
Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler Freiheit Irrsinn

Autohäuser dürfen wieder öffnen

Eigentlich reicht die Überschrift völlig aus, um zu verdeutlichen, dass unsere Politiker nicht so weit von Herrn Trump entfernt sind. Der Wahn- und Irrsinn scheint mittlerweile grenzenlos. Selbstverständlich geht es unserer Politik ausschließlich um unsere Gesundheit, um nichts anderes. Freiheit hat – selbstverständlich – einen deutlich geringeren Wert. Eigeninteressen von Politikern sowie Lobbyismus gibt es in unserem Land natürlich nicht. Damit die Nummer mit den Autohäusern nicht so auffällt, dürfen Fahrradläden auch noch öffnen. Irgendwem muss dann noch das Lesen wichtig gewesen sein. Mir fehlt jegliche Vorstellung, von wem der Vorschlag gekommen sein könnte. Mit der Bildung warten wir noch ein bisschen, das ist auch kein eiliges Thema. 

Weiter lesen
Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Haben kommt von Behalten (24)

Denkfehler Nr. 22 in dem Büchlein über 52 Denkfehler von Herrn Dobelli ist „Der Endowment-Effekt“ und appelliert „Klammern Sie sich nicht an Dinge“. Beim üblichen Beispiel zur Verdeutlichung des Denkfehlers, sollten Sie sich kurz fest- und innehalten: Unser Denkfehlertheoretiker will ein Auto kaufen, einen Gebrauchtwagen. Er entdeckt einen augenscheinlich einwandfreien BMW für 50.000 EUR, dessen Wert er jedoch per Augenschein auf maximal 40.000 EUR taxierte.

Weiter lesen
Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Auf einer Wellenlänge (23)

Wir sind bei Denkfehler dreimal sieben also 21 aus dem Büchlein über Denkfehler von Herrn Dobelli angekommen und der heißt „The Linking Bias“, „Sie handeln unvernünftig, weil Sie geliebt werden wollen“.

Weiter lesen
Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Weniger ist mehr (22)

Denkfehler Nummer 20 aus dem Büchlein über Denkfehler von Herrn Dobelli ist „Das Auswahl-Paradoxon“ und es geht darum, „Warum mehr weniger ist“. Weniger ist mehr, das kennt jeder. Insofern darf man kaum neue Erkenntnisse erwarten. Aber wer sich abgrenzen will, dreht den Spieß herum und erläutert uns, warum mehr weniger ist. Umgangssprachlich nennt man so etwas wohl verkorkst oder vermurkst.

Weiter lesen
Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Never change a winnig team (21)

„The Outcome Bias“ ist der neunzehnte Denkfehler im Büchlein über die 52 Denkfehler von Herrn Dobelli und er rät uns „Beurteilen Sie nie eine Entscheidung aufgrund des Ergebnisses“. Der Denkfehler besteht also darin, „Entscheidungen anhand des Ergebnisses zu bewerten“. Nun werden Sie sich vielleicht fragen, wie man eine Entscheidung überhaupt auf Basis eines Ergebnisses treffen kann. Ist das Ergebnis nicht immer erst Folge einer Entscheidung?

Weiter lesen
Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Et hätt noch emmer jot jejange (19)

Der siebzehnte Denkfehler im Büchlein über die 52 Denkfehler von Herrn Dobelli nennt sich „Die Regression zur Mitte“. Schon in der Zweitüberschrift werden die von allen Denkfehlern besonders befallenen Zielgruppen angesprochen: „Die zweifelhafte Leistung von Ärzten, Beratern, Coachs und Psychotherapeuten“.

Weiter lesen
Von: Jürgen Fischer -