Denkfehler

Haben kommt von Behalten (24)

Denkfehler Nr. 22 in dem Büchlein über 52 Denkfehler von Herrn Dobelli ist „Der Endowment-Effekt“ und appelliert „Klammern Sie sich nicht an Dinge“. Beim üblichen Beispiel zur Verdeutlichung des Denkfehlers, sollten Sie sich kurz fest- und innehalten: Unser Denkfehlertheoretiker will ein Auto kaufen, einen Gebrauchtwagen. Er entdeckt einen augenscheinlich einwandfreien BMW für 50.000 EUR, dessen Wert er jedoch per Augenschein auf maximal 40.000 EUR taxierte.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Auf einer Wellenlänge (23)

Wir sind bei Denkfehler dreimal sieben also 21 aus dem Büchlein über Denkfehler von Herrn Dobelli angekommen und der heißt „The Linking Bias“, „Sie handeln unvernünftig, weil Sie geliebt werden wollen“.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Weniger ist mehr (22)

Denkfehler Nummer 20 aus dem Büchlein über Denkfehler von Herrn Dobelli ist „Das Auswahl-Paradoxon“ und es geht darum, „Warum mehr weniger ist“. Weniger ist mehr, das kennt jeder. Insofern darf man kaum neue Erkenntnisse erwarten. Aber wer sich abgrenzen will, dreht den Spieß herum und erläutert uns, warum mehr weniger ist. Umgangssprachlich nennt man so etwas wohl verkorkst oder vermurkst.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Never change a winnig team (21)

„The Outcome Bias“ ist der neunzehnte Denkfehler im Büchlein über die 52 Denkfehler von Herrn Dobelli und er rät uns „Beurteilen Sie nie eine Entscheidung aufgrund des Ergebnisses“. Der Denkfehler besteht also darin, „Entscheidungen anhand des Ergebnisses zu bewerten“. Nun werden Sie sich vielleicht fragen, wie man eine Entscheidung überhaupt auf Basis eines Ergebnisses treffen kann. Ist das Ergebnis nicht immer erst Folge einer Entscheidung?

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Et hätt noch emmer jot jejange (19)

Der siebzehnte Denkfehler im Büchlein über die 52 Denkfehler von Herrn Dobelli nennt sich „Die Regression zur Mitte“. Schon in der Zweitüberschrift werden die von allen Denkfehlern besonders befallenen Zielgruppen angesprochen: „Die zweifelhafte Leistung von Ärzten, Beratern, Coachs und Psychotherapeuten“.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Alles außer Kontrolle, außer mir (17)

Der fünfzehnte Denkfehler nennt sich „Kontrollillusion“ und es wird verkündet: „Sie haben weniger unter Kontrolle, als Sie denken“. „Die Kontrollillusion ist die Tendenz, zu glauben, dass wir etwas kontrollieren oder beeinflussen können, über das wir objektiv keine Macht haben.“

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Taxifahrer wissen Bescheid! (16)

Denkfehler 14 der 52 Denkfehler nennt sich „Das Chauffeur-Wissen“ und klingt so gar nicht nach einem Denkfehler, sondern nach Wissen. In der Unterschrift steht „Warum Sie Nachrichtensprecher nicht ernst nehmen dürfen.“

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Rückwirkend betrachtet ist alles logisch (15)

Der dreizehnte Denkfehler ist „Der Rückschaufehler“. Wir alle werden von ihm parasitär befallen, „weil wir Opfer des Rückschaufehlers … sind.“ Wenn Sie die Historie der anderen Denkfehler mitverfolgt haben, ahnen Sie es vielleicht schon. Opfer erster Art sind die Ökonomen – „es gibt weltweit rund eine Million davon“, also angeblich, denn die Schätzung beruht mit ziemlicher Sicherheit auf einem Denkfehler (siehe hierzu die Ausführungen zum achten Denkfehler).

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Wir fragen nach dem Sinn und interessieren uns für den Menschen (14)

Der zwölfte der 52 Denkfehler „The Story Bias“ erklärt, „Warum selbst die wahren Geschichten lügen“. Da hat der Denkfehlertheoretiker uns alle der Lüge überführt, die wir Geschichten so lieben. Kommen wir daher zu meiner subjektiven Wahrheit und Sie bilden sich Ihre, denn „Das ist der Story Bias“ (Sie wissen es schon, es müsste das Story-Bias heißen). Darum geht es: „Geschichten verdrehen und vereinfachen die Wirklichkeit. Sie verdrängen alles, was nicht so recht hineinpassen will“.

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Von: Jürgen Fischer -