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Denkfehler

Wir fragen nach dem Sinn und interessieren uns für den Menschen (14)

Der zwölfte der 52 Denkfehler „The Story Bias“ erklärt, „Warum selbst die wahren Geschichten lügen“. Da hat der Denkfehlertheoretiker uns alle der Lüge überführt, die wir Geschichten so lieben. Kommen wir daher zu meiner subjektiven Wahrheit und Sie bilden sich Ihre, denn „Das ist der Story Bias“ (Sie wissen es schon, es müsste das Story-Bias heißen). Darum geht es: „Geschichten verdrehen und vereinfachen die Wirklichkeit. Sie verdrängen alles, was nicht so recht hineinpassen will“.

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Von: Jürgen Fischer -

Sicherheit

Simone Peter: Bitte einfach mal die Klappe halten!

Frau Peter kritisiert den Einsatz der Kölner Polizei, steht heute fast überall in der Tagespresse. Aus ihrer eigentümlichen Sicht stelle sich die Frage nach der Verhältnis- und Rechtmäßigkeit, „wenn insgesamt rund 1000 Personen alleine aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt wurden“.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Bescheuerter Kopf oder kluger Bauch? (13)

Denkfehler Nummer 11 der 52 Denkfehler hat einen knackigen Titel: „Die-es-wird-schlimmer-bevor-es-besser-kommt-Falle“. „Bevor es besser kommt“ wirft die Frage auf, warum die Denktheoretiker nicht beim Denglish geblieben sind. Es wird jedenfalls besser und „et kütt wie et kütt.“

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Von: Jürgen Fischer -

Statistikkritik

Statistikkritik: Hilfe, wir sind übermannt!

Gefunden habe ich den Artikel „Plötzlich übermannt“ auf www.spektrum.de (http://www.spektrum.de/news/ploetzlich-uebermannt/1422450). Das Verhältnis von Männern zu Frauen ist „nie exakt 1:1, in den meisten Industrienationen gibt es einen leichten Frauenüberschuss.“ steht da zu lesen. Aber dann kommt es: „Zum ersten Mal seit Beginn der historischen Aufzeichnungen leben in Schweden plötzlich mehr Männer als Frauen. Im Mai 2016 betrug der Vorsprung etwa 12 000“.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Ein schwarzer Kreis auf weißem Hintergrund ist besser zu sehen, als ein weißer Kreis (11)

Der neunte der 52 Denkfehler kommt in deutscher Sprache daher und heißt Kontrasteffekt. Der Untertitel empfiehlt: „Warum Sie Ihre Fotomodellfreundinnen zu Hause lassen sollten“. Schade, dass ich die nicht habe, schießt es mir durch den Kopf und noch den Autoritätsgehorsam vom vorherigen Kapitel in den Ohren ergänze ich (mit gekreuzten Fingern hinter dem Rücken) sicherheitshalber, dass es natürlich ein wahrer Segen ist, dass ich die nicht habe.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Ja Schatz, da hast du vollkommen Recht! (10)

Der achte der 52 Denkfehler, „The Authority Bias“ oder „Warum Sie gegenüber Autoritäten respektlos sein sollten“ hat eine Fortsetzung verdient. Noch „gravierender“ als die Irrtümer von Experten, also Autoritäten, „wiegt die Tatsache, dass wir in Präsenz einer Autorität das selbständige Denken um eine Stufe zurückschalten.“ „Wir gehorchen Autoritäten, selbst dort, wo es rational oder moralisch keinen Sinn macht. Das ist der Authority Bias.“ (wobei es laut Duden das Authority Bias heißen müsste).

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Hören Sie ruhig ab und an auf den Rat eines Fachmanns (9)

Der achte der 52 Denkfehler, „The Authority Bias“ oder „Warum Sie gegenüber Autoritäten respektlos sein sollten“ ist schon, wie im Übrigen einige seiner Vorgänger und Nachfolger, in seiner Bezeichnung wenig sinnbehaftet, und dies gleich in mehrerlei Hinsicht. Eine Autorität an sich ist weder ein Irrtum noch ein Fehler. Und die Empfehlung, gegenüber Autoritäten respektlos zu sein, ist schlichtweg dumm, wenn nicht gar saudumm. Autoritäten haben häufig vor allem von einem sehr viel, sie haben Macht. Schon so manch einer hat aus Respektlosigkeit gegenüber einer Autorität seinen Kopf verloren, nicht nur in der Vergangenheit, das soll es auch heutzutage noch geben. Andere verschwinden ganz einfach, sind nicht mehr aufzufinden. Wiederum andere ändern ihre Meinung, ganz im Sinne der Autorität, und überleben.

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Von: Jürgen Fischer -

Verantwortung

Ich sitze nur hier

„Dafür bin ich nicht zuständig.“ Diesen Satz hat wohl jeder schon gehört. Genauso wie „Da kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen.“ Dankbar ist man auch für folgende Informationen, „Der ist gerade nicht am Platz.“ oder den Hinweis, „Versuchen Sie es später noch Mal.“

Jetzt bin ich auf ein neues Highlight gestoßen. Als ich vorgestern einer jungen Dame mein Anliegen vorgetragen hatte, wollte sie mir verdeutlichen, dass sie mir nicht weiterhelfen könnte und erwiderte „Ich sitze nur hier.“ Vermutlich nicht mehr lange.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Sag ich doch 2 (8)

Wir sind weiterhin beim siebten der 52 Denkfehler, der Mutter aller Denkfehler, genannt „The Confirmation Bias“, der zusätzlich mit „Murder your darlings“ beschrieben wird.

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Von: Jürgen Fischer -