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Miteinander

Die hören nicht auf mich

Ich lese gerne die Probleme und Empfehlungen in der Rubrik „Jobcoach“ auf www.sueddeutsche.de. Es geht um Miriam. Miriam, eine examinierte Altenpflegerin, „ist weisungsbefugt“ und „es gibt zwei Kollegen“, die ihr „das Leben schwer machen“. Die beiden sind nur Altenpfleger, wie extra betont wird, und haben „nur eine kürzere Ausbildung gemacht“. Die beiden lassen sich von der noch jungen Miriam nichts sagen und wollen aus Miriams Sicht nicht akzeptieren, dass Miriam nun ihre Vorgesetzte und ihnen gegenüber weisungsbefugt ist.

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Von: Jürgen Fischer -

Statistikkritik

Sport macht dick!

Das glauben Sie nicht? Steht aber genauso im Focus-Online und ist wieder einmal ein schönes Beispiel für den Umgang der Medien mit Statistiken und empirischen Studien. Mit der knackigen Überschrift: „Die Sport-Falle: Warum Menschen dicker werden, obwohl sie trainieren.“ wird auf das ernüchternde Ergebnis einer Studie hingewiesen. Der Erkenntnisgewinn stammt angeblich von Wissenschaftlern des Instituts für Ernährung & Gesundheitsförderung der Arizona State University. Wenn die wüssten, was für ein Blödsinn über ihre Studienergebnisse geschrieben wird.

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Von: Jürgen Fischer -

Gehabe

Ich rege mich auf!

Gestern war es einmal wieder soweit. Wie fast schon üblich, kam der Flieger aus Düsseldorf, der uns von Hamburg nach Düsseldorf bringen sollte, nicht pünktlich in Hamburg an. Unser Abflug verzögerte sich, wie ebenfalls üblich, zunächst auf unbestimmte Zeit. Wer Internet hat, wusste das schon lange, weil man von den Abflugzeiten in Düsseldorf auf die voraussichtliche Verspätung ziemlich gut schließen kann. Man kann das, also nicht etwa die Bediensteten oder die Dienstleister am Flughafen, sondern der Kunde.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Haben kommt von Behalten (24)

Denkfehler Nr. 22 in dem Büchlein über 52 Denkfehler von Herrn Dobelli ist „Der Endowment-Effekt“ und appelliert „Klammern Sie sich nicht an Dinge“. Beim üblichen Beispiel zur Verdeutlichung des Denkfehlers, sollten Sie sich kurz fest- und innehalten: Unser Denkfehlertheoretiker will ein Auto kaufen, einen Gebrauchtwagen. Er entdeckt einen augenscheinlich einwandfreien BMW für 50.000 EUR, dessen Wert er jedoch per Augenschein auf maximal 40.000 EUR taxierte.

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Von: Jürgen Fischer -

Gleichstellung

Der Quatsch mit der Gleichmacherei

Mir geht die Verfälschung der Realität zunehmend auf den Nerv. Jedes Jahr aufs Neue dieselben Irrlichter zum so genannten Equal Pay Day. Angeblich haben die Frauen in Deutschland im Schnitt 21 % weniger Bruttostundenlohn als ihre männlichen Kollegen erhalten. Und weil sie circa 21 % weniger verdienen, müssten sie circa 21 % länger, und zwar ungefähr bis zum 18.03., als Männer arbeiten, um dasselbe Gehalt zu erzielen.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Auf einer Wellenlänge (23)

Wir sind bei Denkfehler dreimal sieben also 21 aus dem Büchlein über Denkfehler von Herrn Dobelli angekommen und der heißt „The Linking Bias“, „Sie handeln unvernünftig, weil Sie geliebt werden wollen“.

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Von: Jürgen Fischer -

Diplomatie

Vielen Dank, liebe Holländer!

Ich wünschte mir, dass die deutsche Regierung unsere Grundwerte ähnlich konsequent vertreten würde, wie Ihr das jetzt gemacht habt. Herzlichen Dank für die konsequente Verteidigung gemeinsamer europäischer Werte!

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Von: Jürgen Fischer -

Gehabe

Wir haben uns geirrt!

„Eure Praktiken unterscheiden sich nicht von den früheren Nazi-Praktiken.“, gibt heute ein gewisser Herr Erdoğan zum Besten. Der Mann ist der 12. Präsident der Türkei. Er hätte gedacht, diese Zeiten seien längst vorbei. „Wir haben uns geirrt“, ergänzte Herr Erdoğan. Zudem ist der Herr der Meinung, Deutschland habe nichts mit Demokratie zu tun.

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Von: Jürgen Fischer -

Denkfehler

Weniger ist mehr (22)

Denkfehler Nummer 20 aus dem Büchlein über Denkfehler von Herrn Dobelli ist „Das Auswahl-Paradoxon“ und es geht darum, „Warum mehr weniger ist“. Weniger ist mehr, das kennt jeder. Insofern darf man kaum neue Erkenntnisse erwarten. Aber wer sich abgrenzen will, dreht den Spieß herum und erläutert uns, warum mehr weniger ist. Umgangssprachlich nennt man so etwas wohl verkorkst oder vermurkst.

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Von: Jürgen Fischer -