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Bildung

Mehr von dem, was nix bringt, bringt auch nix.

„Trotz aller Einschränkungen und Schutzmaßnahmen ist es bisher nicht gelungen, die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland drastisch zu senken.“ konstatiert die tagesschau.de (siehe hier). Diese Feststellung wurde auf spiegelverkehrt seit dem Beginn der Pandemie wiederholt getroffen, was auch nicht so schwer war: Das Virus bewegt sich in Wellen, im Herbst und Winter breitet es sich stärker aus. Daher ist es am anderen Ende der Welt gerade nicht so aktiv wie bei uns. Bei uns wird es in Richtung Frühjahr auch wieder zurückgehen. Trotzdem glaubt man seit dem Beginn der Pandemie ganz fest an die Wirksamkeit von Lockdowns, obwohl positive Wirkungen bisher nicht erkennbar sind. Auch bei einer Wiederholung der Maßnahmen tritt keine Verbesserung ein.

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Von: Jürgen Fischer -

Diskriminierung

Afrikaner sind beim Impfen besonders solidarisch

Laut Süddeutsche Zeitung online müssen „zwei Drittel der Menschen weltweit auf eine Impfung voraussichtlich noch bis zu drei Jahre warten.“ (siehe hier). Die Afrikaner sind besonders solidarisch mit dem Rest der Welt. Die lassen uns den Vortritt, denn in Afrika dauert es am längsten, bis geimpft wird.

Oder sind die gar nicht solidarisch? Liegt das vielleicht nur am Egoismus der reichen Länder, in denen große Teile der Bevölkerung immer lauter und öfter nach Solidarität schreien?

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Von: Jürgen Fischer -

Frauen Gleichstellung

Die Vulva – mehr als nur ein Geschlechtsteil

Es begab sich heute Morgen beim Frühstück. Ich las die Süddeutsche online und stieß auf folgende Überschrift: „Die Vulva, ein blinder Fleck“. Darunter stand: „Anatomiebücher zeigen kleinste Details des menschlichen Körpers. Wenn es aber um das weibliche Geschlecht geht, sind die Abbildungen nach wie vor oft vage oder falsch. Eine Geschichte von Ignoranz, Unterdrückung und Verwirrung.“ (siehe hier). Ich musste lachen und las diese Sätze meiner Partnerin vor. Sie sagte spontan: Das kann doch nur eine Frau geschrieben haben. Sie hatte recht, die Dame heißt Clara Hellner. 

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Von: Jürgen Fischer -

Bildung Freiheit

Freiheitsentzug = Verantwortungsentzug

Die wachsende Sozialisierung von Verantwortung in unserer Gesellschaft führt zunehmend zur Degeneration. Wer Freiheiten entzieht, nimmt Menschen aus der Verantwortung. Die Verlagerung von der Eigen- auf die Fremdverantwortung wird politisch seit Jahren gefördert und nimmt durch die Corona-Pandemie zusätzlich Fahrt auf: Nicht ich übernehme für mein Tun die Verantwortung, vielmehr sollen andere die Verantwortung übernehmen. Das führt unmittelbar zur Forderung nach Solidarität, die eine Erwartungshaltung an andere Menschen ist, irgendwelche Regeln einzuhalten, die man selbst als richtig erachtet.

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Von: Jürgen Fischer -

Bildung

Liest Schäuble spiegelverkehrt?

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagte laut Osnabrücker Zeitung „Wir können nicht um jeden Preis jedes Leben schützen und alles andere muss dahinter zurücktreten.“ Und aus diesem Grund fordert Wolfgang Schäuble „so viel Freiheit wie möglich“ bei der Corona-Eindämmung (siehe Neue Osnabrücker Zeitung hier).

spiegelverkehrt vertritt diese Auffassung seit Beginn der Corona-Pandemie. Aber wir freuen uns, wenn einzelne Politiker diesen Gedanken schon ein Jahr später ebenfalls aufnehmen.

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Von: Jürgen Fischer -

Verantwortung Werte

Corona-Lockdown: Gesundheitliche Schäden höher als der Nutzen

„Die Corona-Krise und damit einhergehende Beschränkungen werden im ersten Pandemiejahr UN-Schätzungen zufolge zum Hungertod von mehr als 10.000 Kindern pro Monat führen.“ Laut UNICEF „könnten bis Ende des Jahres zusätzlich 6,7 Millionen Mädchen und Jungen unter fünf Jahren von akuter Mangelernährung betroffen sein.“ (siehe beispielsweise taz.de hier)

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Von: Jürgen Fischer -

Irrsinn

2021: Wir haben eine neue Corona-Zahl gefunden

Hurra!!! Wir haben endlich wieder eine neue Corona-Zahl gefunden. Nach diversen, willkürlichen Inzidenzwerten, der Anzahl an positiven Fällen und Toten pro Tag und pro Woche zählen wir jetzt die Anzahl an Geimpften. Super! Wir haben wieder was zum Hochzählen!

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Von: Jürgen Fischer -

Gehabe Werte

Schluss mit Leopoldina, Lauterbach und Konsorten

Frauke Zipp ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Sie hat der Bundesregierung schwere Versäumnisse bei der Beschaffung von Impfstoffen in der Corona-Pandemie vorgeworfen und der Welt ein Interview gegeben: „Ich halte die derzeitige Situation für grobes Versagen der Verantwortlichen“ …. „Vor Kurzem gab es noch offizielle Totengedenken, jetzt zählt offenbar nicht mehr jeder Tag, an dem Menschenleben gerettet werden könnten. Jetzt wird Geduld eingefordert.“ … „Warum hat man im Sommer nicht viel mehr Impfstoff auf Risiko bestellt?“ so äußerte sich Frauke Zipp gegenüber der Welt (siehe hier). Auch Karl Lauterbach hält sich wie üblich mit Kritik nicht zurück: „Corona-Impfstoff: Lauterbach äußert schwere Kritik an der EU – „Falsch eingekauft“, so lautet die Überschrift eines Artikels im Merkur-online (siehe hier).

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Von: Jürgen Fischer -

Bildung Irrsinn Volksverdummung

Von „an“ zu „an und mit“ und „im Zusammenhang“

Zu Beginn der Pandemie sind die Menschen laut Presseberichterstattungen und Aussagen von PolitikerInnen „an“ Covid-19 gestorben, und zwar alle, die irgendwie mit Covid-19 infiziert waren. Seit mehreren Wochen hört man zunehmend, dass Menschen „an und mit“ oder „an und im Zusammenhang mit“ oder „ an und unter Beteiligung von“ Covid-19 verstorben sind.

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Von: Jürgen Fischer -

Statistikkritik Werte

Corona und ein paar Zahlen

Ein Jahr Corona-Pandemie liegt hinter uns. Es gibt 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde, circa 58 Millionen Menschen starben/sterben weltweit im Jahr 2020. 1,75 Millionen Menschen sind weltweit an oder mit dem Corona-Virus verstorben, wobei der Großteil mit und nicht an dem Virus gestorben ist. Wie hoch der reale Anteil der Menschen ist, die an Covid-19 gestorben sind, ist unbekannt. Das Risiko in 2020 an oder mit Corona zu versterben, lag somit weltweit und im Durchschnitt bei maximal 0,02 Prozent, wobei es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch weitaus geringer war.

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Von: Jürgen Fischer -