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Deutsche Medien am Ende

Written by Jürgen Fischer. Posted in Allgemein

Unter der Überschrift „Das gibt’s doch nicht“ schreibt die Süddeutsche online am 22.12.2020 Folgendes: „Unter den selbsternannten Querdenkern, Corona-Leugnern und Verschwörungsgläubigen sind auffallend viele Ärzte. Über einen Berufsstand, der gerade um seinen guten Ruf fürchten muss.“ (siehe hier).

Unter denen, die sagten, wir müssten uns bei der Corona-Pandemie insbesondere um die Älteren kümmern, waren besonders viele Virologen und Epidemiologen.

Unter denen, die prognostizieren, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie uns noch über Jahre begleiten werden, waren auffallend viele Wirtschaftswissenschaftler.

Unter denen, die sagten, dass Jupiter und Saturn sich annähern würden, waren auffallend viele Astronomen.

Unter denen, die ankündigten, zu Weihnachten würde es kälter, waren auffallend viele Meteorologen.

Vielleicht, das ist nur so eine Idee, sollten Journalisten einmal der Frage nachgehen, warum so viele Fachleute dabei sind und ob diese Fachleute Corona wirklich leugnen (was außer wenigen Bekloppten kaum einer macht) oder ob diese Fachleute das vom Coronavirus ausgehende Risiko anders einschätzen und damit zugleich die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen anders bewerten. Es könnte gute Gründe dafür geben, warum so viele Ärzte dabei sind.

Eines scheint bei solchen Artikeln sicher: Der Berufsstand der Journalisten muss nicht mehr um seinen guten Ruf fürchten, der ist schon seit geraumer Zeit verspielt.

Von: Jürgen Fischer -